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Haben am Montagvormittag die neue PapenburgCard im Rathaus vorgestellt (von links): Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, Erster Stadtrat Hermann Wessels, Fachbereichsleiterin Birgit Lelonek, Ausschussvorsitzender Heinz-Werner Lind und Fachdienstleiterin Martina Brauer. (Foto: Stadt Papenburg)
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Papenburg. „Unser Ziel ist es, dass mehr Menschen an den vielen tollen Bildungs-, Sport- und Freizeitangeboten in Papenburg teilnehmen können. Darum gibt es ab sofort die PapenburgCard für die Familien in der Stadt“, sagte Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft am Montagvormittag. Bei der Vorstellung des neuen Angebots der Stadt erklärte Bechtluft, dass die Karte zahlreiche Vergünstigungen bereithält: „Man kommt damit günstiger ins Hallen- und Freibad, die Ausstellung von Dokumenten bei der Stadt ist teilweise kostenlos, auch die Angebote von der HÖB oder der Bücherei kosten deutlich weniger. Das ist schon eine große Bandbreite.“ Er sei sich sicher, dass so viele Menschen viel einfacher Zugang zu diesen Angeboten erhalten. „Und das ist ja auch unser Ziel“, so der Papenburger Bürgermeister.

Erhältlich ist die kostenlose PapenburgCard ab sofort auf der Internetseite der Stadt. Unter dem Menü „Bildung und Familie“ findet sich der Punkt „PapenburgCard“ und dort finden sich alle Informationen zu dem neuen Angebot: Wer Anspruch auf die neue Karte hat, wie man sie bekommt und wer Ansprechpartner im Rathaus ist. „Uns ist es wichtig, dass alle Angebote der PapenburgCard einfach und schnell zu bekommen sind“, erklärte Birgit Lelonek. Die Leiterin des Fachbereichs Soziales/Jugend/Schulen/Sport freut sich, dass das Projekt bereits von fast 200 Familien angenommen wurde. „Dabei haben wir mit der großen Bewerbung der PapenburgCard ja noch gar nicht begonnen“, stellt Lelonek fest. In den Blick genommen werden bei der PapenburgCard vor allem Familien mit zwei oder mehr Kindern, Alleinerziehende, Familien mit schwerbehinderten Angehörigen und Personen mit geringem Einkommen.

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Die PapenburgCard löst den alten Familienpass ab. Dieser wurde den anspruchsberechtigten Familien in regelmäßigen Abständen direkt aus dem Rathaus zugeschickt. „Das dürfen wir zum einen aufgrund der Datenschutzgrundverordnung nicht mehr“, erklärt Lelonek. „Zum anderen wollten wir aber auch das Angebot aufbessern, was uns mit der PapenburgCard nun gelungen ist.“ Allerdings erhalten die Familien die Card nicht direkt in den Briefkasten, sondern müssen diese bei der Stadt beantragen. „Dieser Antrag ist aber sehr einfach und übersichtlich gehalten, so dass jeder schnell an seine PapenburgCard kommen kann“, sagt Lelonek.

Zustimmung für die neue PapenburgCard kommt auch von Seiten der Politik. Der Vorsitzende des Jugend-, Sozial- und Sportausschusses, Heinz-Werner Lind, freute sich bei der Vorstellung der neuen Card über das Ergebnis: „Wir finden das sehr gut, so zeigen wir deutlich, dass Papenburg eine soziale Stadt ist. Darum können wir dieses Vorhaben nur unterstützen.“ Zur Verfügung gestellt werden sollen für die PapenburgCard in diesem Jahr insgesamt 25.000 Euro, die in den aktuellen Haushaltsentwurf eingestellt sind. „Mit dieser Summe versuchen wir es erst einmal. Ob das am Ende gut geschätzt war, können wir aber noch nicht sagen, da die PapenburgCard in dieser Form zum ersten Mal angeboten wird“, sagten abschließend Bechtluft und Lelonek.

Ein Interview zu diesem Thema mit Bürgermeister Bechtluft sehen Sie hier.

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Fabian Brand
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