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v.l.: Markus Angenvorth, Jillian Anthony, Patrick Khatami, Natalie O’Hara
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MEPPEN. Am 24. Februar um 20.00 Uhr bringt das Theater Thespiskarren das Schauspiel „Geächtet“ von Ayad Akhtar im Theater Meppen auf die Bühne.
Wenn ein Moslem, der seine Herkunft verachtet, ein Jude, der Political Correctness über alles stellt, eine aufgestiegene Afroamerikanerin im Karriere-Rausch und eine weiße Christin, die der Kunst des Islams verfallen ist, sich zum Abendessen treffen, dann ist das Konfliktpotenzial auch so schon riesengroß. Doch bei diesem Dinner in der schicken Upper-East-Side-Wohnung von Amir und Emily bleiben auch äußere Einflüsse nicht aus.

Der jüdische Kurator Isaac wird beispielsweise von seiner Frau, der Afroamerikanerin Jory begleitet. Diese ist jedoch gerade eine harte Konkurrentin von Amir in der Anwaltskanzlei, in der beide arbeiten. Es beginnen Diskussionen um Tradition, Glaube und Fundamentalismus. Wenn Amir erzählt, wie er an Flughäfen angestarrt wird, weil man in ihm immer einen Terroristen vermutet oder Jory sich empört, dass Verschleierung der Frau das Individuum auslösche, fliegen harte Thesen durch die Luft. Und viele von ihnen schweben noch lange im Raum.
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Die Auseinandersetzung mit gängigen Klischees über religiöse oder ethnische Zugehörigkeiten bestimmt dieses Stück, das viel mit den tragikomischen Theaterstücken von Yasmina Reza gemein hat. Mal subtil und witzig, mal nachdenklich, mal aggressiv – immer geht es darum, die eigene Meinung und Perspektive zu hinterfragen. Ein unverzichtbares Stück Literatur in einer multikulturellen Welt, in der es noch immer an adäquaten Antworten auf die gestellten Fragen mangelt.
Karten gibt es für 22,00 € (1.Platz) und 18,00 € (2.Platz) bei der Theatergemeinde Meppen, Tel.: 05931 153378, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.meppen-theater.de oder an der Abendkasse.

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