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Lingen

20. Internationales Fest der Puppen wird verschoben

Lisa

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Das 20. Internationale Fest der Puppen wird Corona bedingt erstmalig den seit den 80er Jahren bestehenden Zwei-Jahres-Turnus unterbrechen und erst im nächsten Jahr stattfinden. Das ursprünglich für den September geplante Event wird nun vom 16. bis 22. September 2022 unter dem Titel „relaunching realities“ stattfinden.

Anfang des Jahres forderte das Theaterpädagogische Zentrum der Emsländischen Landschaft noch optimistisch dazu auf, sich auf jeden Fall für den September 2021 eine Save-the-Date-Notiz zu machen, um das 20. Internationale Fest der Puppen in Lingen und im Emsland mitzuerleben. „Zu dem Zeitpunkt schien es noch, als könne die Welt im September schon wieder eine ganz andere sein“, erklärt Nils Hanraets. „Die Impfkampagne war gerade gestartet und ließ die leise Hoffnung zu, dass die schwierige Phase der Corona-Pandemie in der Welt mit dem Sommer 2021 ein Ende finden würde.“ Doch es kam anders. „Sichere Planungen sind für den Herbst leider immer noch nicht möglich, insbesondere wenn es sich um eine Veranstaltung mit internationalem Künstler*innen handelt. Und auch sonst gibt es noch viele Unwägbarkeiten und Risiken.“, so Hanraets weiter. „Viele neue Impulse und Ideen könnten vermutlich in diesem September noch nicht realisiert werden.“ Er erklärte, dass man verantwortungsvoll mit den Fördergeldern aus öffentlicher Hand umgehen wolle. „Wir haben viele Alternativen angedacht und schließlich aber wieder verworfen. Denn eines wurde deutlich: Eine abgespeckte digitale Version wird dem Anspruch, den wir alle zwei Jahre bei der Programmplanung haben, einfach nicht gerecht.“, erläutert er.

Nicht zuletzt deswegen habe er sich in Absprache mit der Stadt Lingen und dem Landkreis Emsland – den beiden wichtigsten Förderern des Festivals – dazu entschieden, das Fest der Puppen zu verschieben. Da auch schon das Welt-Kindertheater-Fest, das ursprünglich 2022 stattfinden sollte, auf 2024 verschoben wurde, habe das TPZ in 2022 die Kapazitäten, um das Fest der Puppen auszurichten. Man habe in den ersten Monaten dieses Jahres schon intensiv mit der Programmplanung angefangen und erste Bühnen angefragt. Neben Hanraets seien Laurenz Bäthke vom Marionettentheater Lingen wie auch Julia Windisch (TPZ) in die künstlerischen Planungen involviert. „Die bisherigen Planungen sind aber nicht vergebens“, schloss Hanraets und man wolle für 2022 Figurentheater auf höchstem Niveau nach Lingen und ins Emsland bringen, das die gesamte Bandbreite und Möglichkeiten dieser traditionsreichen und hoch aktuellen Kunstform zeige und viele neue Akzente setzen. „Die Arbeit hierfür geht nahezu nahtlos weiter und wir werden das Beste aus der Situation machen um die Zeit konzeptionell zu nutzen und spannende neue Formate fürs Festival planen. Gerade die Punkte Regionalisierung und Kooperationen sollen merklich ausgebaut werden. Ich denke die Bevölkerung in Lingen und im Emsland kann sich auf ein echtes Highlight freuen – wenn auch ein Jahr später als ursprünglich geplant.“

Chefredakteurin von Was Los In Lingen? Ihr erreicht mich unter lisa@waslosin.de. Schickt mir gerne eure News, Infos oder Gossip.

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