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Papenburg

Aschendorf erhält 1.800 Glasfaseranschlüsse – Nächster Spatenstich für Breitbandnetz

Fabian Brand

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Über den Ausbau des Glasfasernetzes in Aschendorf freuen sich von links: Florian Nierke (Glasfaser Nordwest), Vertreter der Firma Mambau, Sascha Zink, Leiter Kommunales und Politik bei Glasfaser Nordwest, Ortsbürgermeisterin Marion Terhalle, Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, Stadtbaurat Jürgen Rautenberg und IT-Leiter Jürgen Neumann. (Foto: Stadt Papenburg)

Aschendorf. Das Telekom und EWE Gemeinschaftsunternehmen Glasfaser Nordwest wird in Aschendorf mehr als 1.800 Haushalte und Unternehmen mit modernen Glasfaseranschlüssen ausstatten. Für den symbolischen Spatenstich zum Ausbaustart in Aschendorf trafen sich Sascha Zink, Leiter Kommunales und Politik bei Glasfaser Nordwest auf der Baustelle mit Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, Stadtbaurat Jürgen Rautenberg, IT-Leiter Jürgen Neumann und Ortsbürgermeisterin Marion Terhalle.

Das Infrastrukturunternehmen Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG, hat heute gemeinsam mit Vertretern der Stadt Papenburg die Bauarbeiten für ein neues Glasfasernetz offiziell gestartet. Das Infrastrukturprojekt wird mehr als 1.800 Haushalte und Unternehmensstandorte mit moderner Glasfaser versorgen. Möglich wurde ein vorgezogener Ausbau durch kurzfristig freigewordene Bauressourcen des Partnerunternehmens.

Sascha Zink, Leiter Kommunales und Politik: „Es ist ein wichtiges Zeichen für die Region, dass heute ein weiterer Glasfaserausbau in einem Ortsteil Papenburgs startet. Das neue Netz sorgt in Aschendorf für eine bessere Wettbewerbsfähigkeit. Profitieren werden lokal ansässige Unternehmen. Da moderne FTTH-Glasfasernetze elementare Bausteine der Digitalisierung sind, wird Aschendorf auch eine deutliche Steigerung der Lebensqualität erfahren. Wir freuen uns, diese zukunftsweisende Technologie heute gemeinsam in Aschendorf einführen zu können.“

Auch Bürgermeister Jan Peter Bechtluft sieht in dem Projekt einen weiteren Meilenstein: „Nachdem wir bereits Ende April des Jahres über den Spatenstich im Stadtgebiet von Papenburg berichten konnte, freuen wir uns umso mehr, dass sich der Ausbau auch in Aschendorf schnell anschließt. Das vergangene Jahr hat durch Homeschooling, Video-Konferenzen und Online-Meetings deutlich gezeigt, wie wichtig die digitale Infrastruktur für das gesamte Stadtgebiet ist. Auf dem Weg zur ‚Smart-City‘ sind flächendeckend Glasfaseranschlüsse dringend notwendig. Davon profitieren nicht nur die Bürger*innen Papenburg, sondern auch Unternehmen, die sich bereits im Stadtgebiet befinden oder noch ansiedeln wollen. Im Zeitalter der Digitalisierung weitet der voranschreitende Glasfaserausbau die Standortqualität weiter aus. Wir freuen uns, mit der Glasfaser Nordwest einen kompetenten und zuverlässigen Partner gefunden zu haben.“

Den Worten des Bürgermeisters schließt sich die Aschendorfer Ortsbürgermeisterin Marion Terhalle an: „Der Zugang zu schnellem Internet gehört heutzutage zur Daseinsvorsorge aller Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen, wie der Anschluss an das Wasser-, Strom- und Gasnetz. Gute Datenverbindungen sind eine Voraussetzung für beste Bildungsangebote, für gesellschaftliche Teilhabe, für das moderne Arbeitsleben und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Dieser weitere Ausbau des Datennetzes ist für Aschendorf ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die digitale Zukunft.“

Mehr Freiheiten bei der Anbieterwahl

Florian Nierke, Regionalmanager bei Glasfaser Nordwest: „Glasfaser Nordwest verfolgt das Prinzip von „Open Access“ und stellt das neue Netz allen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung, die dieses nutzen möchten. Diese Anbieter können darüber Endkundenprodukte, also Internettarife, anbieten. Bürgerinnen und Bürger können sich derzeit zwischen den Anbietern Telekom Deutschland und EWE entscheiden. Wir wünschen uns jedoch, dass weitere Anbieter ihre Endkundenprodukte über die Infrastruktur von Glasfaser Nordwest vermarkten.“

Neue Zukunftssicherheit durch moderne Infrastruktur

Das Glasfasernetz wird bis in die Häuser und Wohnungen der Anwohner verlegt. „Da also komplett auf klassische Kupferkabel verzichtet wird, ist das neue Netz nahezu störungsfrei und kann auch auf großen Entfernungen stabile Bandbreiten liefern“, sagt Sascha Zink. „Die neuen Anschlüsse ermöglichen Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s. Homeschooling, Videokonferenzen und Streaming werden also kein Problem mehr darstellen.“

Der Ausbaupartner MAM- Bau beginnt im Juli 2021 mit dem Bau des Verteilnetzes. MAM-Bau ist für die ganzheitliche Baukoordination und Baudurchführung zuständig und wird das sogenannte Verteilnetz in den Straßen bauen.“ Die Glasfasern enden zunächst auf der Grundstücksgrenze der Anlieger – sobald dann ein Glasfaseranschluss beauftragt wird, schließt Glasfaser Nordwest die Immobilie an das Netz an. Ab Januar 2022 können Interessentinnen und Interessenten dann die neuen Tarife buchen. Bis Anfang des Jahres 2022 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden.

Über Glasfaser Nordwest

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren.

Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

Ihr Reporter für Veranstaltungen, Lokales und Sofort-NEWS im Emsland. Mitglied im Bundesverband Deutscher Pressefotografen (BDP). Wir berichten tagesaktuell und fast 24 Stunden am Tag.

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