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Meppen

Betreuungskräfte erhalten Zertifikate an der VHS Meppen

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(hinten v.l.) VHS Fachbereichsleiterin Christiane Arndt und Lehrgangsleitung Gaby Breuckmann haben den Teilnehmerinnen die Zertifikate überreicht. Bestanden haben: Andrea Kamphuis, Ewelina Nachtigal, Ramona Niemeyer, Heike Ostermann, Melissa Röskens, Kerstin Schwering, Nicole Tensing, Ruth Westhoff. Auf dem Foto fehlt: Barijat Ahmedova (Foto: Janet Große / VHS Meppen)

Meppen. Neun qualifizierte Betreuungskräfte nach § 53c für den stationären Dienst erhielten vor Weihnachten noch ihre Zertifikate an der VHS Meppen. Neun Monate dauerte diese intensive berufliche Weiterbildung, die mit einer praktischen, schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfung endete. Nun sind die Absolventinnen befugt, pflegebedürftige Menschen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen, dementiell veränderte oder geistig behinderte Menschen zu begleiten und zu betreuen.

„Sie haben sich darauf eingelassen, das Lernen wieder zu lernen und somit beruflich weiter zu kommen“, lobte VHS Fachbereichsleiterin Christiane Arndt und betonte, dass gerade im Bereich der Betreuung kompetentes Personal gesucht werde. „Diese Weiterbildung stellt eine berufliche Perspektive dar, da die Nachfrage an Fachkräften für die Betreuung von dementiell erkrankten Menschen im Zuge der demographischen Veränderung stetig steigt“, fügte die Fachbereichsleiterin hinzu. Auch pflegebedürftige Menschen mit psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen benötigen einen erheblichen allgemeinen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf sowie fachliche, tagesstrukturierende Hilfen.

In den vergangenen Monaten konnten sich die Teilnehmerinnen in der fundierten Weiterbildung gut in Theorie und Praxis aufstellen. „Vor allem bei der täglichen Arbeit habe ich seit vielen Jahren mit an Demenz erkrankten Menschen zu tun. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen“, sagt Ruth Westhoff und beschreibt, dass sie in ihrer Arbeit viel Bestätigung erfahre. „Der Lehrgang hat mich weitergebracht. Es war eine tolle Gemeinschaft – wenn auch auf Abstand. Wir hatten einen sehr guten Austausch innerhalb der Gruppe,“ sagt Andrea Kamphuis. An der positiven Gruppendynamik hat vor allem die langjährige VHS-Lehrgangsleitung Gaby Breuckmann beigetragen. Seit vielen Jahren ist die engagierte VHS-Dozentin im Gesundheitsbereich in Vorträgen und Lehrgängen tätig. „Ich unterrichte gern diese Kurse, sie sind mir nämlich ein Herzensanliegen. Ich bin dankbar, bestimmte Bereiche des Lehrganges mitgestalten zu können“, sagt Gaby Breuckmann. Sie gab den Teilnehmerinnen noch eine Botschaft mit auf dem Weg: „Geben Sie besonders den dementiell Erkrankten, die in unserer Gesellschaft oft ungesehen und ungehört bleiben, ein Gesicht und eine Stimme. Sie bringen viele verlorengegangene Werte wieder zum Vorschein und ermahnen uns, dass auch ein Leben mit einer Erkrankung lebenswert ist, wenn wir die nötige Haltung dazu haben. Ich möchte Sie ermuntern, bringen sie diesen Menschen am Ende des Lebens viele glückliche Momente“.

Der nächste Lehrgang ist aufgrund der Pandemie-Einschränkungen auf Samstag, 8. Mai verschoben – die Informationsveranstaltung findet vorab am Montag, 19. April um 17 Uhr statt. Informationen und Anmeldungen bei Christiane Arndt unter Telefon 05931 9373-13 oder im Internet unter www.vhs-meppen.de.

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