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Meppen

CDU Stadtverband äußert sich zur Situation der Meppener Einkaufspassage (MEP)

Matthias Brüning

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Dunkle Wolken ziehen derzeit über die Meppener Einkaufspassage (Foto: Matthias Brüning)

Meppen (pm). Mit Media Markt verlässt der nächste Ankermieter die MEP und mit berechtigter Sorge stellen Bürger, Presse und Politik die Frage nach der Zukunft des „Meppener Einkaufsdiamanten“. Eine angemessene Antwort bleibt das zuständige Centermanagement schon seit geraumer Zeit schuldig.

Bereits 2017 erhielt die MEP einen neuen Centermanager, der das Einkaufszentrum attraktiver gestalten und das Angebot laut einem Bericht der Meppener Tagespost u.a. um „Apotheke, Zeitungskiosk, Blumenladen, Angebote für Kinder aus dem Bereich Spiel und Spaß sowie weitere gastronomische Möglichkeiten“ erweitern wollte. Zwar wurde der Eingangsbereich neu gestaltet und die Toiletten verlegt – ansonsten passierte aber nicht viel.

Auf entsprechende Anfragen beim Management wird stets nur vertröstend reagiert. Auch ein geplantes Treffen zwischen dem Vorstand der CDU Meppen und dem Centermanagment kam im vergangenen Jahr letztlich nicht zustande.

„Dabei ist es dringend Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen“, so Vorsitzender Arne Fillies. Nicht wenige Bürger scheinen die MEP bereits abgeschrieben zu haben. An die Stelle großer Erwartungen, die in der Planungs- und Anfangsphase nicht zuletzt auch vom Management kräftig genährt wurden, ist inzwischen, gut 7 Jahre nach Eröffnung der MEP, allgemeine Ernüchterung getreten.

Die CDU Meppen sieht dringenden Handlungsbedarf und dabei auch Bürgermeister und Verwaltung in der Pflicht, vom Centermanagement ein klares Konzept für die Zukunft der Einkaufspassage einzufordern. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass durch die derzeit vorherrschende negative Grundstimmung weitere Kunden, Händler und Investoren abgeschreckt werden.

Der geschäftsführende Vorstand des Stadtverbandes zeigte sich in seiner jüngsten Sitzung weiterhin einig in der Haltung, dass es hinsichtlich der weiteren Nutzung des Gebäudes keine Tabus geben muss. Auch Alternativen zu Einzelhandel und Gastronomie seien denkbar. Der Bau der MEP habe die Bahnhofstraße enorm aufgewertet und nun brauche es konkrete Pläne zur langfristigen Nutzung des Potentials der Passage.

Angesichts der immensen Unterstützung, die das Projekt in der Vergangenheit von der Stadt erfahren habe, hätten die Meppener ein Anrecht auf mehr Transparenz und Information seitens der Verantwortlichen, unterstrichen die Anwesenden. „Die Bürger verdienen zu erfahren, ob und welche Pläne in der Schublade liegen“, schloss Fillies.

"Rasender Reporter" für das mittlere Emsland. Aber auch mal im Bereich Papenburg oder Lingen anzutreffen. Mitglied im Bundesverband Deutscher Pressefotografen. Chefredakteur unserer Redaktion in Meppen.

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