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„Das ist ein Ritterschlag für die Kivelinge und die Stadt Lingen“, sind sich Oberbürgermeister Dieter Krone und Nils Deymann, Kommandeur der Kivelinge, einig. Der „Bürgersöhne-Aufzug zu Lingen ‚Die Kivelinge‘ von 1372“ ist heute (Dienstag) in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. Das gab die deutsche UNESCO-Kommission bekannt. Damit zählen sie zu insgesamt 18 Neuaufnahmen in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.

„Für uns kam diese Information heute sehr überraschend. Wir sind einfach überwältigt und sprachlos, dass wir es tatsächlich auf die deutschlandweite Liste geschafft haben“, so Kivelings-Kommandeur Deymann. „Die Aufnahme unterstreicht eindrucksvoll die lebendige kulturelle Tradition der Kivelinge und macht den Bürgersöhne-Aufzug sowie die Stadt Lingen bundesweit noch bekannter. Zugleich ist es eine wunderbare Anerkennung der hohen ehrenamtlichen Arbeit des Bürgersöhne-Aufzuges“, betont Dieter Krone, der als Oberbürgermeister geborenes Ehrenmitglied der Kivelinge ist.

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Bereits seit Ende 2014 hatte sich der Vorstand der Kivelinge mit der Aufnahme in das Verzeichnis beschäftigt. Im vergangenen Jahr wurde der Antrag schließlich eingereicht. Im Frühjahr 2018 waren die Kivelinge dann seitens des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur für eine Aufnahme vorgeschlagen worden – damit war die erste wichtige Hürde genommen. „Alleine bis zu diesem Schritt haben wir unglaublich Zeit und Arbeit investiert. Aber es hat sich gelohnt“, so Deymann. „Ein besonderer Dank gebührt Hermann Bröring, Monika Schwegmann und Rudolf Kruse sowie dem Team um Sabine Diepenbrock, Christofer Schnöing, Alfons Janßen und Andreas Eiynck, die den Prozess maßgeblich begleitet und sich in den Antrag hineingekniet haben“, sagt Deymann. Sämtliche WhatsApp-Gruppen, Facebook und Instagram laufen bei den Kivelingen derzeit heiß vor lauter Glückwünschen. „Ich denke, wir werden vor Weihnachten auf jeden Fall noch eine spontane Feier organisieren“, so Deymann.

Den kompletten Artikel der Unesco findet ihr HIER

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