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Meppen

Die SURFN.-Laufchallenge: Harlacher forciert Training nach Leistungsdiagnostik und Citylauf

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Vor der Laufchallenge hat sich Henning Harlacher einer professionellen Leistungsdiagnostik unterzogen (Foto: Leistungssprung Rheine)

Meppen. Um mich bestmöglich auf die SURFN.-Laufchallenge mit SV-Meppen-Profi Max Dombrowka am 19. November beim Speicherbecken in Geeste vorzubereiten, habe ich mich zum ersten Mal in meinem Leben einer Leistungsdiagnostik unterzogen. Ich wollte wissen, wo ich sportlich derzeit stehe und was bis zum Halbmarathon-Duell für mich möglich ist.

Nach einem kurzen Kennenlernen geht es für mich auf ein Laufband. Göran Blaschke vom Leistungssprung Rheine zurrt eine Maske fest vor meine Nase und meinen Mund. Bei 9 km/h fange ich an zu laufen. Alle drei Minuten wird die Geschwindigkeit um einen km/h erhöht. An das für mich ungewohnte Laufband muss ich mich zunächst gewöhnen. Doch Göran scheint zufrieden mit mir zu sein. Immer wieder motiviert mich der ambitionierte Triathlet oder gibt mir den einen oder anderen Tipp.

Henning Harlacher hat sich einer professionellen Leistungsdiagnostik unterzogen (Foto: Leistungssprung Rheine)

Info zur Leistungsdiagnostik (Spiroergometrie):
Bei der Spiroergometrie wird der O2- und CO2- Gehalt bei der Ein- und Ausatmung während einer sportlichen Betätigung gemessen. Durch die gesammelten Daten kann die Stoffwechselaktivität analysiert werden, d.h. es kann ermittelt werden, wie die Kohlenhydrat- und Fettverbrennung beim Sportler funktioniert und bei welcher Belastung er was verstoffwechselt. Zusätzlich wird auch der Puls mit aufgenommen.

Bei 15 km/h ist Schluss

Es ist interessant zu erfahren, wie groß sich der Unterschied von einem km/h beim Laufen anfühlt. Ab 13 km/h versuche ich in mich hineinzuhorchen. Alles gut soweit, aber die nächste Stufe wartet bereits auf mich. Zudem ist die Maske vor meiner Nasen-Mund-Partie nicht gerade mein bester Freund. Draußen an der frischen Luft kriege ich viel besser Luft, denke ich mir. Dennoch will ich schauen, wie weit es für mich geht.

Bei 15 km/h und einer umgerechneten Pace von 4:00 min/km ist für mich Schluss. Göran stoppt vorsichtig die Maschine und nimmt mir die Maske ab. Ich muss erstmal ordentlich durchschnaufen. Anschließend bewege ich mich noch für ein paar Minuten bei 3 km/h auf dem Laufband, um ein wenig auszulaufen und auszuschwitzen.

„Du bist fitter als 80 Prozent der Bevölkerung“

Die Analyse zeigt, dass ich zwar auf einem guten Weg bin, aber mein Training auf mindestens drei Einheiten pro Woche steigern muss. Zudem soll ich versuchen, langsamer zu laufen. „Du trainierst zu schnell“, erklärt mir Göran. „Dadurch bekommst du keinen großen Fortschritt. Versuche häufiger Zeiten um die 5:50 min/km zu laufen. Oder sogar noch ein bisschen langsamer, gerade bei den weiteren Läufen. Eine Einheit pro Woche kann dann gerne Intervalltraining sein. Umgerechnet sollten 85 Prozent des Trainings im normalen Tempo sein. Bei 15 Prozent kannst du Vollgas geben. Da empfehle ich dann 4:30 oder sogar 4:20 min/km. Wenn du dich daran hältst, merkst du in 6 bis 7 Wochen einen ordentlichen Fortschritt.“

Da ich meinem Konkurrenten Max Dombrowka für die SURFN.-Laufchallenge nicht noch mehr in die Karten schauen lassen möchte, behalte ich die weiteren Werte vorerst für mich und meinen Lauftrainer Matthias Strotmann. „Deine Ergebnisse sind gut. Du bist damit fitter als 80 Prozent der Bevölkerung“, sagt Matthias. „Auf Weltniveau bist du damit allerdings nicht. Auch wenn du 10 Jahre jünger wärst, könntest du keinen Marathon in 2:10 Stunden laufen.“ Die Enttäuschung hält sich bei mir in Grenzen. Damit hatte ich auch nicht gerechnet. Allerdings: Die nächste SURFN.-Laufchallenge gegen Marathon-Superstar Eliud Kipchoge aus Kenia werde ich dann mal bis auf Weiteres von meiner Liste streichen.

Fünfter Platz mit dem SURFN.-Laufteam

Um mich auch auf Wettkampf-Ebene vorzubereiten, habe ich mit dem SURFN.-Laufteam am 3. September beim Firmen-Team-Cup beim Citylauf in Meppen teilgenommen. Ein super Event, das sehr viel Spaß gemacht hat, auch wenn das Wetter noch ein bisschen zu warm für mich war. Mit einer Zeit von 24:13 Minuten über fünf Kilometer war ich letztlich nicht zufrieden. Aber so ist es nun einmal. Dennoch haben wir mit dem SURFN.-Team einen grandiosen fünften Platz belegt.

Die Zeit von 24:13 Minuten über 5 Kilometer ist noch weiter ausbaufähig (Harlacher-Foto)

Nächstes Jahr werden wir definitiv wieder am Start sein. Dann gerne noch weiter vorne – das haben wir uns fest vorgenommen. Auch beim 400-Meter-Bambini-Lauf war ich knapp drei Stunden zuvor mit meinem ältesten Sohn am Start. Ein unglaublicher Moment für einen stolzen Vater. Auch er war sich beim anschließenden Eis essen in seinem Citylauf-Shirt sicher, dass er nächstes Jahr wieder dabei sein wird.

Wer sich der SURFN.-Laufchallenge anschließen möchte oder Fragen und Anregungen hat, kann sich gerne bei mir per E-Mail melden: hh@etn.group.

Über ETN Group | SURFN:
Seit über 10 Jahren kümmert sich die ETN Group um den Richtfunk-Ausbau im Emsland. Damit wollen die beiden Gründer und Geschäftsführer Andreas Schröder und Sebastian Hoogland die oftmals starre Ausbaupolitik durchbrechen, da gerade die ländlichen Regionen, mit ihren zahlreichen teils sehr großen mittelständischen Betrieben nicht optimal versorgt werden. Die ETN Group hat eine eigene über das Emsland hinausgehende Internet-Infrastruktur aufgebaut. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Funkmasten, von denen bereits heute deutlich über 60 Masten aktiv sind. Über 100 weitere sind in Planung und teils schon in der Umsetzung. Das Unternehmen hat sich besonders stark im Businessbereich etabliert und startet jetzt auch mit der Marke SURFN. bei den Privatkunden voll durch. Die ETN Group kann die jederzeit beste Internet-Versorgung über Richtfunk aber auch Glasfaser generieren. Das Unternehmen hat sich rein privat finanziert ohne auf Fördermittel zurückzugreifen. Tarife und weitere Informationen unter www.surfn.de.

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