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Meppen. Nach einem Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport hat der Landkreis Emsland bis Ende 2019 weitere 643 Asylbewerber aufzunehmen. Angerechnet werden darauf 38 Personen, die schon über die letzte Verteilquote vom Dezember 2016 von den Kommunen aufgenommen wurden, so dass aktuell lediglich 605 Personen aufzunehmen sind.

Zum Vergleich: Noch im Dezember 2015, dem Höhepunkt des Flüchtlingszustroms in das Bundesgebiet, lag die Verteilquote im Landkreis Emsland bei 2502 aufzunehmenden Personen, im Dezember 2016 bei 1061 Personen.

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Da die zuletzt festgelegten Verteilungskontingente nach Mitteilung des Innenministeriums bei der überwiegenden Anzahl der Kommunen nahezu ausgeschöpft sind, erfolgt nunmehr nach dem Niedersächsischen Aufnahmegesetz die Neufestsetzung eines Gesamtkontingents in Höhe von niedersachsenweit 15.000 Personen.

Die Verteilung der Asylbewerber erfolgt auf der Basis der Einwohnerzahlen der einzelnen Kommunen, der Zuweisungen der letzten fünf Jahre und der aktuellen Zahl der Leistungsempfänger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Im Übrigen spielen vorhandene Kapazitäten der Standorte von Landesaufnahmeeinrichtungen (z. B. in Bramsche im Landkreis Osnabrück) eine Rolle. Die Zuweisung erfolgt durch die Landesaufnahmeeinrichtung Bramsche in Abstimmung mit dem Landkreis Emsland.

Den Städten, Samtgemeinden und Gemeinden im Landkreis Emsland sind die Zahlen der aufzunehmenden Asylbewerber inzwischen mitgeteilt worden. Freren, Meppen, Papenburg und Werlte haben ihre Quote bereits erfüllt.

Aufgrund der Leerstände in den Gemeinschaftsunterkünften in Emsbüren und in der Stadt Lingen, werden diese Kommunen entsprechend der vorhandenen Kapazitäten in den Unterkünften in erster Linie um weitere Aufnahmen gebeten. In Emsbüren sind dies zwölf und in Lingen 158 Personen. Erste Zuweisungen sind hier bereits erfolgt.

Ende Oktober dieses Jahres haben insgesamt 1.251 Asylbewerberinnen und -bewerber Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten. Gegenüber dem 31. Mai 2016 hat sich die Zahl der Leistungsempfänger damit um 4.093 Personen vermindert. Die Hauptherkunftsländer der aktuell im Leistungsbezug stehenden Personen sind Afghanistan (317), Irak (162), Elfenbeinküste (85), Syrien (72) und Iran (71). Davon sind 425 Personen unter 18 Jahre alt und 832 Personen sind männlich.


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Fabian Brand
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