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Auszubildender Daniel Stangen vor der neuen vollautomatischen Robotoranlage
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Meppen. Das Unternehmen KUIPERS technologies hat den Automatisierungsgrad in seinem Betrieb in Hüntel erhöht und in eine vollautomatische Roboteranlage investiert. Rund zwei Millionen Euro hat die Anlage gekostet. Mit Hilfe der Roboteranlage wird die Flexibilität erhöht Diese steht nun für die Serienfertigung von hohen Stückzahlen für die Kunden des Meppener Unternehmens zur Verfügung. Zusätzlich werden durch die neue Anlage die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter deutlich erleichtert.

Die vollautomatische Roboteranlage ist auf einer Grundfläche von 250 Quadratmetern realisert worden. Rund 44 Tonnen Stahl wurden zur Herstellung der Automatisierung eingesetzt. Automatisch werden Rohbleche bis zu den Abmessungen von 4000 x 2000 x 20 Millimetern durch Greifer aus dem Lager entnommen und auf den Bearbeitungstisch gelegt, auf der Laseranlage geschnitten und anschließend versandfertig auf Paletten abgelegt. Hierzu wurde eine Umgreifstation für das Wenden der lasergeschnittenen Artikel mit einer Gesamtlänge von drei Metern integriert, um Verpackungswünsche der Kunden realisiern zu können.

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Das Restblech, welches nach der Entnahme der lasergeschnittenen Artikel auf dem Wechseltisch verbleibt, wird automatisch durch den Roboter aufgenommen und auf eine Restgitterpalette gepackt. Bauteile bis zu 120 Kilo können durch den Roboter gehandelt werden. Eine vollautomatisierte Abarbeitung in direkter Kommunikation mit der Laseranlage wurde realisiert. „Das System besitzt eine Software zur selbstständigen Errechnung der exakten Position der lasergeschnittenen Artikel, um diese mit dem Roboter aufnehmen zu können und anschließend die Ware zu palettieren“, so Betriebsleiter Karsten Hanenkamp. „Wir wollen unsere Mitarbeiter bei großen und schweren Bauteilen entlasten.

Solche Teile bewältigt der Roboter ohne Mühe. Zudem wollten wir bei unseren Bauteilen die Qualität und die Produktivität erhöhen“, benennt Geschäftsführer Michael Kuipers die Investitionsentscheidung. Für den Anlagenbediener bedeutet dies einen zukunftsorientierten, ergonomischen Arbeitsplatz, bei dem keine schweren Lasten mehr zu heben sind. Diese zukunftssichernde Investition biete eine Win-Win-Situation für die Mitarbeiter, die Kunden und das Unternehmen selbst.


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