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Meppen

Lebende Katze in Backofen gesteckt? Staatsanwaltschaft ermittelt

Matthias Brüning

Veröffentlicht vor

am

In zwei traurigen Tierschutzfällen ermitteln aktuell Polizei und Staatsanwaltschaft.

Haren/Schapen/Osnabrück. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt zusammen mit den Polizeibeamten der Polizeiinspektion Grafschaft Bentheim/Emsland in zwei traurigen Tierschutzfällen.

Am 08.03.2021 kam es in einer Unterkunft für Asylbewerber in Haren zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 19 Jahre alten ivorischen Staatsangehörigen und einem 36 Jahre alten Iraner. Dabei schlug der Ivorer mit einem Metallgegenstand auf eine Hauskatze ein und steckte das zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch lebende Tier in einen Backofen, den er auf eine hohe Temperatur einstellte. Durch die verkohlende Katze kam es zu einer enormen Rauch- und Geruchsentwicklung.

Foto: Staatsanwaltschaft Osnabrück


Der Tatverdächtige, der am Folgetag wiederum einen Bewohner der Einrichtung angegriffen hat, ist von einer Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Lingen in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden.

Am 04.02.2021 drangen unbekannte Täter in einen Ferkelstall in der Gemeinde Schapen ein. Dort hebelten sie mit einem Haken in vier Schweineboxen einige Bodenplatten aus Kunststoff aus dem Stallboden heraus. Anschließend fielen zahlreiche Ferkel mit einem Gewicht von 20-28 kg durch die entstandene Öffnung in die darunter befindliche Güllegrube. Der Landwirt konnte einige Tiere retten, leider ertranken aber mindestens 60 Ferkel in der Gülle.

"Rasender Reporter" im mittleren Emsland. Aber auch mal im Bereich Papenburg oder Lingen anzutreffen. Mitglied im Bundesverband Deutscher Pressefotografen. Chefredakteur unserer Redaktion in Meppen.

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