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Meppen

Mehrgenerationenspielplatz an der Wilhelm-Berning-Straße erhält inklusiven Sandtisch

Matthias Brüning

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Begeistert von der Kommunikationstafel am Mehrgenerationenspielplatz an der Wilhelm-Berning-Straße: (v.l.) Bürgermeister Helmut Knurbein, Christian Golkowski, Fachbereichsleiter Bildung, Familie, Jugend und Sport, Dagmar Eiken und Sandra Thien, Jugend- und Kulturzentrum JAM (Foto: Stadt Meppen)

Meppen. Am Mehrgenerationenspielplatz an der Wilhelm-Berning-Straße hat man sich dem Thema Inklusion gewidmet und neben einer Kommunikationstafel einen inklusiven Sandtisch bekommen.

Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit: Kinder lieben es, ausgelassen auf dem Spielplatz zu spielen. Doch bieten viele Spielplätze nicht jedem Kind die Möglichkeit dazu. Insbesondere Kinder mit körperlichen Einschränkungen werden auf Spielplätzen oft mit unüberwindbaren Hindernissen konfrontiert und bleiben schnell einmal beim Spielen außen vor. Dagmar Eiken hat sich jetzt für einen inklusiven Sandtisch und eine Kommunikationstafel am Mehrgenerationenspielplatz an der Wilhelm-Berning-Straße stark gemacht.

Der inklusive Sandtisch ist barrierefrei zugänglich und kann von allen Kindern – unabhängig von ihren Neigungen und körperlichen Fähigkeiten – bespielt werden. Die sich an dem Sandtisch befindlichen Sandeimer laden zum gemeinsamen Spielen ein. „Inklusion heißt dazugehören, mitmachen können. Der Sandtisch ist ein ideales Projekt dafür.“, lobt Bürgermeister Knurbein Frau Eiken. Die farbenfrohe Kommunikationstafel besteht aus 66 Symbolen und erleichtert die Kommunikation auf dem Spielplatz sowohl für nichtsprechende Menschen wie auch für Menschen mit wenig Deutschkenntnissen. Über die Tafel ist es möglich, sein Anliegen mittels Symbolen zu verdeutlichen. Man kommt man ins Gespräch übers Schaukeln, kann Konflikte beilegen oder ein Fangspiel initiieren. Bürgermeister Knurbein zeigt sich begeistert: „Es ist ein ganz einfaches und gleichzeitig wertvolles Instrument, um die Kommunikation auf effektive Weise zu ermöglichen und zu erleichtern.“

Jahr für Jahr investiert die Stadt Meppen etwa 100.000 Euro für die Sanierung ihrer mittlerweile 86 Spielplätze. Darüber hinaus fallen jährlich rund 300.000 Euro Instandhaltungskosten an. Diese umfassen die Material- und Mitarbeiterkosten. In diesem Jahr standen drei Komplettsanierungen von Spielplätzen auf dem Plan.

Der Spielplatz in Apeldorn wurde nicht nur rundum erneuert, sondern hat auch seinen Standort gewechselt. Dieser befindet sich nunmehr am Sportplatz (vorher Osteschweg) und glänzt mit einem neuen Rutschenturm mit verschiedenen Kletterelementen, einer Doppelschaukel, einem Federtier und einer Wippe. Auch wurde die vorhandene Tischtennisplatte wieder aufgebaut. Am Damaschkering freuen sich die Kids über eine Doppelschaukel, ein Klettergerüst, einen Rutschenturm mit Sandbaustelle, eine Wippe und ein neues Trampolin. In Holthausen an der Osterfeldstraße wurden eine Doppelschaukel, eine Seilbahn, ein Sandbagger, ein Sechseck-Klettergerüst und ein neues Federtier aufgestellt. Bereits vorhanden und bewährt: Der Rutschenturm konnte so übernommen werden.

An zwei weiteren Spielplätzen wurden darüber hinaus kleinere Maßnahmen durchgeführt: Die Seilbahn auf dem Helter Spielplatz am Grünen Weg wurde erneuert und die Esterfelder freuen sich an der Fiebelmannstraße über Zuwachs in Form einer Rutschen-Schaukel-Kombination und ein Reck. Zusätzlich wurden altersbedingt einige Geräte wie Schaukeln oder Wippen ausgetauscht.

Die neue Rutschen-Schaukel-Kombination an der Fiebelmannstraße. (Foto: Fabian Brand)

"Rasender Reporter" für das mittlere Emsland. Aber auch mal im Bereich Papenburg oder Lingen anzutreffen. Mitglied im Bundesverband Deutscher Pressefotografen. Chefredakteur unserer Redaktion in Meppen.

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