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Lingen

Neun Case Manager nehmen ihre Arbeit auf – Bessere Betreuung von Pflegebedürftigen

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(v. l.): Univ.-Prof. Dr. phil. Manfred Hülsken-Giesler (Lehrstuhl für Pflegewissenschaft; Universität Osnabrück), Dr. med. Arno Schumacher (Vorstandsvorsitzender Gesundheitsregion  EUREGIO e.V.), Andreas Storm (Vorstandsvorsitzender DAK-Gesundheit), Landrat Uwe Fietzek (Landkreis Grafschaft Bentheim), Ministerin Dr. Carola Reimann, Dr. Sigrid Kraujuttis (Sozialdezernentin Landkreis Emsland), Gitta Mäulen (Dezernentin Landkreis Grafschaft Bentheim). (Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim)

Modellprojekt ReKo geht in zweite Phase


Meppen/Nordhorn. ReKo steht für Regionales Pflegekompetenzzentrum – und das erste seiner Art hat nun nach einem Jahr der Vorbereitung seine Arbeit in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim aufgenommen. Das bedeutet: In dem gemeinsamen Projekt der Gesundheitsregion EUREGIO, das von der Universität Osnabrück und der DAK-Gesundheit begleitet wird, werden jetzt die ersten Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen betreut. In beiden Landkreisen stehen vorerst insgesamt 15 sogenannte „Case Manager“ bereit. Dabei handelt es sich um Pflegeexperten. Neun davon nehmen im Landkreis Emsland ihre Arbeit auf.

Seit dem Start im Herbst 2019 wurden die Case Manager geschult, ein regionales Netzwerk von Pflege-Akteuren aufgebaut und eine IT-Plattform installiert. Das Projekt wird mit zehn Millionen Euro von der Bundesregierung gefördert. Die ReKo-Case Manager bündeln und koordinieren in komplexen Fällen künftig auf Wunsch alle Pflegeleistungen für eine Person. Dabei steht die Qualität der Pflege im Mittelpunkt.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann hat sich am vergangenen Freitag (4. September) in Nordhorn im Beisein des Vorstandvorsitzenden der Krankenkasse DAK Gesundheit, Andreas Storm, über den Stand des Projekts informiert. Die Ministerin zeigte sich beeindruckt von der bisherigen Arbeit. 

Im Landkreis Emsland werden die zunächst neun Case Manager an den Standorten der Krankenhäuser in Meppen, Lingen, Thuine und Sögel sowie in der Kreisverwaltung in Meppen eingesetzt. Sozialdezernentin Sigrid Kraujuttis betonte: „Die Case Manager sind eine optimale Ergänzung der Arbeit des Senioren- und Pflegestützpunktes. Sie tragen dazu bei, dass insbesondere bei Pflegebedürftigen mit einem hohen Versorgungsbedarf eine nochmals intensivere Fallsteuerung ermöglicht wird. Wir hoffen, dass das Modellprojekt künftig maßgeblich zur Gestaltung der Herausforderungen der Pflege beiträgt“. 

Unter der Rufnummer 05931/44-2211, Ansprechpartner Senioren- und Pflegestützpunkt, kann Kontakt zum ReKo-Case Management hergestellt werden.

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