Connect with us

Corona im Emsland

Notbetreuung für geschlossene Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagestagespflege

Lisa

Veröffentlicht vor

am

Die Landesregierung hat am 13. März 2020 beschlossen, die Schulen und alle Angebote der Kindertagesbetreuung (Kindertagesstätten und Kindertagespflege)  bis zunächst zum 18. April 2020, zu schließen. Für viele Eltern, die berufstätig sind, stellt sich nun die Frage, wie die Betreuung der Kinder sichergestellt werden soll.

Die Schließung erfolgt in der Absicht, die Infektionsketten zu unterbrechen. Deshalb gibt es auch nur in Ausnahmefällen eine Notbetreuung. Die Eltern sind vorrangig verpflichtet, die Betreuung der Kinder privat zu organisieren. Dies kann beispielsweise durch Personen aus dem Familien- und Freundeskreis, der Nachbarschaft oder auch aus dem Kreis der Arbeitskollegen erfolgen.

In besonderen, eng auszulegenden Ausnahmefällen, wird für Kinder weiterhin eine Betreuung in einer Betreuungseinrichtung ermöglicht, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

Ausnahmefall: Beide Eltern oder ein alleinerziehendes Elternteil arbeiten in einem Bereich, der für die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen notwendig ist. Zu den Arbeitsbereichen gehören beispielswiese:

  • Gesundheitsvorsoge (medizinisches Personal, Kliniken, pflegerisches Personal, Hersteller von Medizinprodukten, Apotheken)
  • Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz)
  • Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung)
  • Einrichtung der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, Schulen, Kindertagesstätten
  • Zentrale Stellen des Staates, der Justiz, der Verwaltung zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen (z.B. Ordnungsamt, Jugendamt ASD, Sozialhilfe, Einwohnermeldeamt)
  • Diese Eltern haben keine Alternativ-Betreuung für ihre Kinder organisieren können.

Ausnahmefall: Es liegt ein besonderer Härtefall vor, weil z.B. Kündigung oder erheblicher Verdienstausfall droht.

Nur in diesen Fällen darf eine Notbetreuung in Anspruch genommen werden. Da die Notgruppen klein gehalten werden müssen, gibt es nur eine sehr begrenzte Zahl an Notbetreuungsplätzen. Die Anzahl wird ggfls. nicht ausreichen. In diesen Fällen wird eine Priorisierung erfolgen müssen. Um die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen zu können, müssen die betroffenen Eltern einen Antrag bei ihrer Schule, Kita oder Tagespflegeperson stellen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Mitarbeiter in den Schulen, Kindertagesstätten bzw. an Ihre Tagespflegeperson.

Weitergehende Informationen finden sich auch auf der Homepage des Nds. Kultusministeriums. Hier ist ebenfalls eine FAQ-Liste hinterlegt.

Chefredakteurin von Was Los In Lingen? Ihr erreicht mich unter lisa@waslosin.de. Schickt mir gerne eure News, Infos oder Gossip.

Hier Kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen