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Papenburg

Papenburg und Dörpen als gemeinsame Wirtschaftsregion

Fabian Brand

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Der Kooperationsvertrag zur Wirtschaftsregion Papenburg Dörpen (kurz: WiPaD) ist frisch unterzeichnet (vorne v.l. Hermann Wocken, Jan Peter Bechtluft; hinten v.l. Heinz-Hermann Lager, Burkhard Remmers, Sabrina Wendt). (Foto: Stadt Papenburg)

Papenburg. Am Montagvormittag wurde die Kooperationsvereinbarung der Wirtschaftsregion Papenburg Dörpen – kurz WiPaD – unterzeichnet. Hierzu trafen sich Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken, die Wirtschaftsförderer der Kommunen Sabrina Wendt und Heinz-Hermann Lager sowie der Ausschussvorsitzende des Wirtschaftsausschusses Burkhard Remmers unter Einhaltung der aktuellen Abstandsvorschriften. Die Landingpage der gemeinsamen Internetpräsenz ist aufrufbar unter www.wipad.de.

„Wir wollen unsere hervorragende und intensive Nachbarschaft nutzen, uns als Standort für Neuansiedlungen modern und innovativ zu präsentieren“, sagt Bürgermeister Jan Peter Bechtluft im Rahmen der Veranstaltung. „Beide Kommunen sind industriell und wirtschaftlich sehr gut aufgestellt, bieten aber in Nuancen Unterschiede, die eine abschließende Entscheidung der Wirtschaftsbetriebe erforderlich machen. Während Papenburg eher städtisch geprägt ist, bietet Dörpen mit seinem Güterverkehrszentrum andere Vorteile.

Dörpens Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken sieht in dieser Kooperation eine „Win-Win-Situation“ für beide Kommunen. „Gemeinsam können wir noch stärker sein als wir es allein bereits sind. Durch die Kooperation bieten wir einen Wirtschaftsstandort, der sich auf Augenhöhe mit großen europäischen Standorten präsentiert.“ Beide Bürgermeister sprechen ihren Wirtschaftsförderern ein großes Lob für die hervorragende Zusammenarbeit aus.

Während der intensiven Vorarbeit könnte ein gemeinsamer Werkzeugkasten für das zukünftige Standortmarketing erzeugt werden. Mittels 360°-Touren durch Papenburg und Dörpen haben Investoren und Unternehmer die Möglichkeit, sich die vorhandenen Flächen aus unterschiedlichen Perspektiven anzusehen und sich über umliegende Betriebe zu informieren. Die Tour gibt erste Erkenntnisse über Vorschriften, die sich aus dem Bebauungsplan ergeben oder über Flächengrößen, Bebaubarkeit sowie Stand der Erschließung.

„Auf der gemeinsamen Internetpräsenz www.wipad.de ist es uns gelungen, wichtige Faktoren zu vereinen und vorzustellen. Interessierten Unternehmern, die sich über den Standort informieren wollen, werden zunächst unter dem Reiter Wirtschaftsraum fündig und können dort Zahlen, Daten und Fakten nachlesen. Die Rubrik Unternehmensservice bietet neben Hilfen zur Fachkräftevermittlung und einer Aufstellung von lokalen bis überregionalen Netzwerken Auskunft über den Ansiedlungsservice in Papenburg und Dörpen. Abgerundet wird das Angebot durch eine Übersicht des Lebensraumes in WiPaD. Der Unternehmer kann sich hier über die Wohnungssituation, das umfangreiche Bildungsangebot und die Freizeitangebote informieren. All diese wichtigen Informationen rund um den Wirtschaftsstandort werden durch eine 360° Tour visuell dargestellt und in einem Standortprofil zusammengefasst, um so bei interessierten Unternehmen mit Neuansiedlungswunsch keine Fragen offen zu lassen“, sagt Wirtschaftsförderin der Stadt Papenburg, Sabrina Wendt.

Heinz-Hermann Lager, Wirtschaftsförderer der Samtgemeinde Dörpen, stellt die 360° Tour durch die Kommunen vor: „Es handelt sich um ein sehr informatives Tool, worüber Investoren viel über das Gewerbegebiet und die umliegenden Betriebe erfahren können. Die virtuellen Touren werden nicht nur auf der Landingpage aufrufbar sein, sondern auch in die Internetauftritte der jeweiligen Kommune eingebaut. Da wir als Standort auch überregional und grenzübergreifend Interesse erwecken wollen, ist die Seite sowohl auf Deutsch, Niederländisch und Englisch aufrufbar.“ Die Touren sind abrufbar unter http://360.papenburg.de bzw. http://360.doerpen.de.

Ausschussvorsitzender Burkhard Remmers lobt insbesondere die Synergieeffekte, die sich durch die Kooperation ergeben werden: „Die vorhandenen Kräfte werden in brillanter und sehr ansprechender Weise gebündelt. Jetzt liegt es an den Unternehmen, sich auch auf diesem Wege zu informieren.“

Beide Bürgermeister sind sich einig, dass die Kommunen durch die Kooperation nur profitieren können. Auch wenn sich ein Unternehmen abschließend für Papenburg als Standort entscheidet, wird Dörpen aufgrund der räumlichen Nähe zum Partner trotzdem profitieren. Sei es durch das darüberhinausgehende Angebot im Einzelhandel, durch ein anderes touristisches Angebot oder als Ausflugsziel.

 

Ihr Reporter für Veranstaltungen, Lokales und Sofort-NEWS im Emsland. Mitglied im Bundesverband Deutscher Pressefotografen (BDP). Wir berichten tagesaktuell und fast 24 Stunden am Tag.

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