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Lingen

Statt Gras wachsen Mohn und Margeriten

Lisa

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Die Wildblumensaat ist aufgegangen: (v. l.) Bernhard van der Ahe, 1. Vorsitzender der Naturschutzstiftung, Maike Hoberg, stellv. Geschäftsführung Naturschutzstiftung mit selbstgemachten Wildblumenmuffins und Frischkäsebällchen mit Wildblumenkräutern, Bernard Krone, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bernard Krone Holding SE & Co. KG, und Dirk Kopmeyer, Baudezernent Landkreis Emsland, waren zufrieden mit dem Ergebnis. (Foto: Landkreis Emsland)

Krone gestaltet Wildblumenwiese auf Firmengelände – Beitrag zum Artenschutz

Lingen. 2020 spendete Krone 5.000 Euro an die Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland. Mit dem Geld sollte die Stiftung auf Teilen des Außengeländes am Krone Future Lab in Lingen heimische Wildblumen einsäen, um damit einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu leisten.

Im Ergebnis ist eine rund 5 ha große Wildblumenwiese entstanden auf der Mohn- und Kornblumen, Margeriten, Weißes Labkraut, Gelber Hornklee und Johanniskraut wachsen, die einer Vielzahl von Insekten Lebensraum und Nahrung bieten. Bernard Krone, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bernard Krone Holding SE & Co. KG, der zuständige Dezernent Dirk Kopmeyer, Bernhard van der Ahe, Vorsitzender der Naturschutzstiftung, und Maike Hoberg, stellvertretende Geschäftsführerin der Naturschutzstiftung, kamen vor Ort zusammen, um die erfolgreiche Aussaat-Aktion zu begutachten.

Das Unternehmen Krone, das Wert auf die Förderung der heimischen und regionaltypischen Wildblumen und Tiere legt, hatte sich zuvor fachlichen Rat bei der Naturschutzstiftung geholt. „Wir haben bei dieser Aktion gelernt, dass Blumenmischungen mit Kulturpflanzen und Zuchtblumen zwar uns Menschen Freude machen, den vielen verschiedenen Wildbienenarten, Käfern und Schmetterlingen aber nicht helfen“, sagt Bernard Krone. Und er fügt hinzu: „ Der regionale Bezug war uns sehr wichtig, wir wollten konkret hier vor Ort einen Beitrag zu einer positiven Umwelt- und Klimabilanz leisten.“.

„In dieser Größenordnung ist dieses Projekt ein großer Mehrwert für die Natur und die biologische Vielfalt. Nicht nur Insekten, auch Vögel profitieren von dem neuen Lebensraum, der ihnen durch diese Aktion geschenkt wurde“, betont Kopmeyer. „Entscheidend ist, dass hier vor Ort regionale Wildblumen eingesät wurden, die auch wirklich den heimischen und zum Teil bedrohten Insektenarten Nahrung bieten. Denn die Wildblumen und Insekten haben sich parallel miteinander über viele Jahrtausende entwickelt und sind voneinander abhängig“, erläutert van der Ahe. Beide dankten dem Unternehmen Krone für sein Engagement im Umweltschutz und die Unterstützung der Arbeit der Naturschutzstiftung.

Wie vielfältig die Wildblumenwiese ist und was sich alles aus den Wildblumen „zaubern“ lässt, zeigte Hoberg, die Muffins und Frischkäsebällchen mit Wildblumenkräutern zubereitet hatte. Sie wurden vor Ort und Stelle zum Probieren serviert und schmeckten in dieser Umgebung besonders gut.

Von Februar 2019 bis April 2020 entstand das Validierungszentrum des Unternehmens Krone im Industriepark Lingen auf einer Gesamtfläche von rund 13 Hektar. Das Investitionsvolumen der Krone Gruppe in das Future Lab belief sich auf rund 20 Millionen Euro.

 

Chefredakteurin von Was Los In Lingen? Ihr erreicht mich unter lisa@waslosin.de. Schickt mir gerne eure News, Infos oder Gossip.

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