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Meppen

SURFN.-Laufchallenge: Sieger auf allen Seiten

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SV-Meppen-Profi Max Dombrowka (li.) und Hobbyläufer Henning Harlacher kurz vor dem Start des Halbmarathon am Speicherbecker in Geeste.

Meppen/Geeste. Der Wettergott hatte es gut gemeint: Am Samstagmorgen strahlte die Sonne über dem Speicherbecken in Geeste. Alles war für das Halbmarathonduell zwischen SV-Meppen-Profi Max Dombrowka und Hobbyläufer Henning Harlacher von der etn.group | SURFN. angerichtet. Obwohl nur einer von beiden nach 21,1 km als Erster die Ziellinie überqueren konnte, waren am Ende alle Sieger.

Wenige Stunden vor dem Startschuss lag ich noch immer hellwach in meinem Bett. Erst gegen 4 Uhr war ich eingeschlafen. Zu viele Gedanken hatten mich umtrieben und wachgehalten. Nicht die beste Vorbereitung, wenn man einen Halbmarathon laufen möchte. Als ich jedoch rund vier Stunden später aufgewacht war, war von Müdigkeit keine Spur. Während ich mich mental auf die Aufgabe vorbereitete, präsentierten mir meine beiden Kinder ihre bunten Anfeuerungs-Plakate, auf die sie mit Hilfe meiner Frau „Wir haben dich lieb“ und „Schneller Papa“ geschrieben hatten. Ein unbeschreiblicher Moment für einen Jungvater und eine geniale Motivationshilfe an diesem Morgen.

Auf den Anfeuerungs-Plakaten stand: „Wir haben dich lieb“ und „Schneller Papa“

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Dombrowka läuft voraus

Nach einigen letzten Vorbereitungen beim Restaurant Deichkrone fiel um kurz nach 11 Uhr der Startschuss vor den Familien von Max und mir. Zudem hatten sich auch einige Arbeitskollegen und weitere Schaulustige bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eingefunden. Die sich im Wasser des Speichersees spiegelnde Sonne rundete das perfekte Ambiente ab. In entgegengesetzter Richtung laufend begegneten Max und ich uns auf der Strecke des Öfteren. Schnell war mir klar, dass ich gegen den Profisportler keine Chance habe. Zu groß war sein Vorsprung schon nach einigen Kilometern. Doch dies war mir gar nicht mehr wichtig. Ich wollte, ebenso wie Max, einfach das Maximum aus mir rausholen und wissen, zu was ich derzeit über 21,1 km im Stande bin.

Persönliche Bestzeit

Angetrieben, um mit dieser Aktion Spenden zugunsten der Elterninitiative Kinderkrebs und sowie Helping Hands zu sammeln, lief ich die Halbmarathonstrecke so schnell, wie ich sie zuvor noch nie gelaufen bin. Immer wieder überfluteten mich Glücksgefühle während des Laufs. Allen voran beim Durchqueren des Start-/Zielbereichs, wo sich meine Familie versammelt hatte und mich lautstark anfeuerte. Wahre Gänsehautmomente. Völlig platt und ausgepumpt, aber gleichzeitig stolz über die eigene Leistung, lief ich nach 1:41 Std. über die Ziellinie. Ich hatte zwar auf eine Zeit von 1:45 Std. spekuliert, aber diese zu unterbieten, hatte ich mir nicht vorstellen können. Max hatte mit 1:28 Std. gezeigt, was in ihm steckt und die magische Grenze von 1:30 Std. unterboten. Mein absoluter Respekt!

Für Max Dombrowka war es das erste Mal dass er so eine lange Strecke gelaufen ist. “Tatsächlich habe ich mich während des Laufs sehr gut gefühlt und wollte unbedingt unter 1:30 Std. laufen. Aber die größte Motivation vor und während des Laufs war für mich, dass wir mit der Laufchallange auf zwei großartige Projekte (Elterninitiative Kinderkrebs/Helping Hands) aufmerksam machen können, die jederzeit Unterstützung gebrauchen können. Mein Glückwunsch geht vor allem auch an Henning, der nach hartem und langem Training seine persönliche Bestzeit gelaufen ist. Somit sind wir beide als Sieger nach Hause gefahren. Ich hoffe nun, dass wir es schaffen einen möglichst hohen Betrag zusammen zu bekommen”.

Alles auf der Laufstrecke gegeben

Zwar musste ich mich letztlich geschlagen geben, doch wie eine Niederlage fühlte es sich wahrlich nicht an. Überglücklich gratulierten Max und ich uns zu unseren Ergebnissen. Nach einem deftigen Mittagessen bei der Deichkrone gingen wir letztlich beide als Sieger nach Hause. Jetzt hoffen wir, dass wir mit der SURFN.-Laufchallenge aufmerksam machen konntenund ganz viel Geld zusammenbekommen.Es war ein großartiges gemeinschaftliches Projekt und hat riesigen Spaß gemacht. Vielen Dank nochmal an Max. Wir haben auf der Laufstrecke alles gegeben! Jetzt dürfen alle Interessierten alles für den guten Zweck geben! Ein Riesendank geht auch an Michael Matzke (autogenes Training), Lara Voß (Ernährungsberatung), Leistungssprung Rheine (Leistungsdiagnostik), Deichkrone (Organisation), etn.group | SURFN. (die für alle verrückten Aktionen zu haben sind), allen weiteren Unterstützern vor Ort und aus der Ferne und natürlich an meine Frau, die mir trotz unserer beiden kleinen Kinder den Rücken für mein stundenlanges Training nach der Arbeit in den vergangenen Wochen freigehalten hat.

Über ETN Group | SURFN:
Seit über 10 Jahren kümmert sich die ETN Group um den RichtfunkAusbau im Emsland. Damit wollen die beiden Gründer und Geschäftsführer Andreas Schröder und Sebastian Hoogland die oftmals starre Ausbaupolitik durchbrechen, da gerade die ländlichen Regionen, mit ihren zahlreichen teils sehr großen mittelständischen Betrieben nicht optimal versorgt werden. Die ETN Group hat eine eigene über das Emsland hinausgehende Internet-Infrastruktur aufgebaut. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Funkmasten, von denen bereits heute deutlich über 60 Masten aktiv sind. Über 100 weitere sind in Planung und teils schon in der Umsetzung. Das Unternehmen hat sich besonders stark im Businessbereich etabliert und startet jetzt auch mit der Marke SURFN. bei den Privatkunden voll durch. Die ETN Group kann die jederzeit beste InternetVersorgung über Richtfunk aber auch Glasfaser generieren. Das Unternehmen hat sich rein privat finanziert ohne auf Fördermittel zurückzugreifen. Tarife und weitere Informationen unter www.surfn.de.

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