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Corona im Emsland

Vorbereitungen für Schülertransport laufen

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Meppen. Die letzten Tage der Sommerferien brechen an und am 27. August beginnt die Schule wieder. Die Vorbereitungen für den Schulbetrieb laufen nicht nur in den Schulen an, sondern auch die für die Schülerbeförderung zuständige Emsländische Eisenbahn (EEB) trifft Vorkehrungen für einen reibungslosen Transport von Schülerinnen und Schülern. 

Das Land Niedersachsen zeichnet in seinem Leitfaden drei Szenarien auf, die je nach Infektionsgeschehen in den Schulen angewandt werden sollen. Wegen der landesweit niedrigen Coronainfektionszahlen starten in Niedersachsen die Schulen nach dem Szenario A mit einem eingeschränkten Regelbetrieb, der Präsenzunterricht vorsieht. Die Schülerbeförderung ist analog zum eingeschränkten Regelbetrieb der Schulen ausgelegt. Mindestabstände von 1,50 m entfallen. Einschränkung ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. 

„Unser Ziel ist es, die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten, darum informieren wir im Vorfeld“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. So solle beim Einsteigen in den Bus ausreichend Abstand gehalten werden, damit es nicht zu Gedränge kommt. Weiterhin gilt wie im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr die Maskenpflicht auch in den Bussen, die für die Schülerbeförderung eingesetzt werden. Bei Bedarf gibt die EEB Masken vor Beginn des neuen Schuljahres an die Linienunternehmer heraus, die dann wiederrum – falls benötigt – durch die jeweiligen Fahrer an die Schülerinnen und Schüler verteilt werden können. Hinweisaufkleber an den Bussen erinnern an die Maskenpflicht. Darüber hinaus sollen die Busse während der Fahrt gut gelüftet werden. Die EEB weist ebenfalls darauf hin, dass die Fahrer durch entsprechende Spuckschutze oder Absperrbänder geschützt werden oder wo dies noch nicht geschehen ist, entsprechende Schutzvorkehrungen noch installiert werden sollen.

Zusätzliche Busse stehen bei den mit der Beförderung beauftragten Linienunternehmen nur in geringem Maß zur Verfügung, da zu den Schulanfangs- und Schulschlusszeiten die Kapazitäten voll ausgeschöpft und alle Busse im Einsatz sind. „Unabhängig davon scheitert die Bereitstellung weiterer Busse an dem limitierenden Faktor der Personalverfügbarkeit“, erläutert Burgdorf. Busfahrer müssten erst gefunden werden, der Markt sei leer. Da helfe es auch nicht, wenn wie in Nordrhein-Westfalen Landesgelder für zusätzliche Busse zur Verfügung gestellt würden. 

Weiterhin stellt sich die EEB darauf ein, dass sie bei einem Wechsel der Szenarien entsprechend schnell reagieren kann. Ein Wechsel in das Szenario B beispielsweise ist mit einer Kombination aus Präsenzunterricht und Homeschooling und damit geringeren Schülerbeförderungszahlen verbunden. Gegebenenfalls kann es auch zu regionalen Infektionsgeschehen kommen, bei denen beispielsweise das Szenario C einen lokalen Lockdown erforderlich macht, im restlichen Kreisgebiet aber der Schulbetrieb weiterhin nach Szenario A stattfinden kann.

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