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Meppen

Zwölf Betreuungskräfte für Pflegebedürftige im stationären Dienst ausgebildet

Fabian Brand

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Lehrgangsleiterin Gaby Breuckmann (rechts im Bild) und erfolgreiche Teilnehmerinnen: Petra Brinker, Monika Brosowski, Jutta Fabek, Bianca Gehle-Gödiker, Silvia Kamp, Andrea Langer, Mechthild Lonnemann, Carola Lübbers, Tatjana Maskewitsch, Christine Schüer, Petra Ströer und Claudia Trimpe. (Foto: VHS)

Meppen. Mit der Alterung der Bevölkerung steigt die Nachfrage nach professionellen Kräften, die pflegebedürftige oder dementiell erkrankte Menschen betreuen können. Vor diesem Hintergrund bietet die Volkshochschule Meppen (VHS) bereits seit Jahren erfolgreich eine Weiterbildung zur Betreuungskraft für Pflegebedürftige im stationären Dienst an.

„Es ist eine Weiterbildung mit beruflicher Perspektive. Es braucht zudem ein intensives Wissen, damit die betroffenen Menschen nicht nur auf ihre Demenz reduziert werden, da sie Körper, Geist und Seele zugleich sind. Das zu vermitteln, liegt mir sehr am Herzen“, erläutert die Lehrgangsleiterin Gaby Breuckmann in einer Feierstunde der Volkshochschule Meppen zur Zertifikatsübergabe. Die examinierte Krankenschwester und Dozentin für Pflege, Betreuung und Demenzerkrankungen hat zusammen mit einem 10-köpfigen Dozenten-Team 12 Frauen zu Betreuungskräften für Pflegebedürftige im stationären Dienst ausgebildet.

Die beiden Absolventinnen Andrea Langer, die seit 19 Jahren in der Tagespflege tätig ist, und die examinierte Krankenschwester Mechthild Lonnemann loben besonders das gute Miteinander während der 9-monatigen Ausbildung sowie die gute Lehrstoffvermittlung durch die Dozenten. Beide haben aus beruflichen Gründen den Lehrgang besucht und benötigten diese Weiterqualifizierung nach § 53c, um in diesem Bereich weiter tätig sein zu können.

Die Teilnahme an dieser beruflichen Weiterbildung ist ausdrücklich nicht an den Nachweis eines Schulabschlusses oder pflegerischen Berufsabschlusses gekoppelt, so die VHS-Fachbereichsleiterin für Gesundheitsbildung, Christiane Arndt. Mitbringen sollten die Teilnehmenden jedoch Interesse am kompetenten und wertschätzenden Umgang mit pflegebedürftigen und besonders Menschen mit Demenz, Lebenserfahrung, Flexibilität, Geduld und psychische Belastbarkeit. Interessenten, die noch keinen Umgang mit betreuungsbedürftigen Menschen hatten, können sich in einem einwöchigen Orientierungspraktikum vor Lehrgangsbeginn einen ersten Eindruck verschaffen. Unterricht ist jeden Dienstag sowie einmal samstags im Monat. Unterrichtsschwerpunkte sind: Grundkenntnisse über das Krankheitsbild und Auswirkungen der Demenz, Kommunikationstraining, Aktivierung und Biographiearbeit, ethische Herausforderungen in der Begleitung am Lebensende und vieles mehr.

Der neue Lehrgang startet am Dienstag, 3. März 2020. Weitere Informationen gibt es bei einer Infoveranstaltung am Donnerstag, 13. Februar 2020. Eine telefonische Anmeldung dazu ist erforderlich unter 05931/9373-13 sowie christiane.arndt@vhs-meppen.de.

Ihr Reporter für Veranstaltungen, Lokales und sofort NEWS im Emsland. Mitglied im Bundesverband Deutscher Pressefotografen (BDP). Wir berichten tagesaktuell und fast 24 Stunden am Tag.

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