Sicher auf den Beinen – Hümmling Hospital Sögel startet präoperative Gehschule

Sögel (pm). Bereits vor dem Eingriff üben Patientinnen und Patienten wichtige Bewegungsabläufe – für mehr Sicherheit und einen leichteren Start nach der Operation.
Phil Gerdes
Das Hümmling Hospital Sögel startet im September eine präoperative Gehschule. (Foto: Hümmling Hospital Sögel)

Ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk soll Patientinnen und Patienten wieder zu mehr Mobilität und Lebensqualität verhelfen. Damit sie auf die erste Zeit nach dem Eingriff gut vorbereitet sind, startet das Hümmling Hospital Sögel im September eine präoperative Gehschule. Das Angebot richtet sich an Patientinnen und Patienten, die eine Hüft- oder Knie-Totalendoprothese (TEP) erhalten.

Noch vor der Operation lernen die Teilnehmenden unter Anleitung erfahrener Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten wichtige Bewegungsabläufe kennen, die sie unmittelbar nach dem Eingriff benötigen. Dazu gehören der richtige Umgang mit Gehhilfen, das sichere Aufstehen und Hinsetzen sowie das Bewältigen von Treppen. Die frühzeitige Vorbereitung soll Unsicherheiten abbauen und den Patientinnen und Patienten helfen, sich nach der Operation leichter in den bereits bekannten Abläufen zurechtzufinden.

„Viele Menschen fragen sich vor einer Gelenkersatzoperation, wie sie sich anschließend bewegen können. In der Gehschule vermitteln und üben wir die wichtigsten Abläufe bereits vor dem Eingriff. Das gibt Orientierung und schafft eine gute Grundlage für die spätere Mobilisation“, erklärt Alois Zeiger, Leiter der Physikalischen Therapie am Hümmling Hospital Sögel.

Die Gehschule ist Teil des Behandlungskonzepts im EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) am Hümmling Hospital Sögel. Ärztlicher Dienst, Pflege und Physiotherapie arbeiten hier eng zusammen und begleiten die Patientinnen und Patienten von der Vorbereitung über die Operation bis zur Nachbehandlung.

„Eine erfolgreiche Gelenkersatzbehandlung beginnt bereits vor der Operation. Wer weiß, was nach dem Eingriff zu erwarten ist, kann der anschließenden Mobilisation besser vorbereitet begegnen. Mit der Gehschule erweitern wir unser Behandlungskonzept deshalb um einen wichtigen präoperativen Baustein“, betont Dr. med. Andreas Sandhaus, Leiter des EndoProthetikZentrums der Maximalversorgung.

Auch Dr. med. Peter Korte, Senioroperateur im EndoProthetikZentrum, sieht einen wesentlichen Vorteil in der frühzeitigen Vorbereitung: „Wenn die Patientinnen und Patienten den Umgang mit Gehhilfen und die notwendigen Bewegungsabläufe bereits vor der Operation kennengelernt haben, ist ihnen die Situation nach dem Eingriff nicht mehr völlig fremd. Das kann Ängste reduzieren und die frühe Mobilisation unterstützen.“

Das EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung am Hümmling Hospital Sögel erfüllt hohe Anforderungen an Behandlungsqualität, Erfahrung und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Ärztlicher Dienst, Pflege und Physiotherapie begleiten die Patientinnen und Patienten gemeinsam durch alle Phasen der Behandlung.

Die präoperative Gehschule startet im September und wird in die Vorbereitung der Patientinnen und Patienten auf ihre Hüft- oder Kniegelenkersatzoperation eingebunden. Weitere Informationen zum Ablauf und zur Teilnahme erhalten sie im Rahmen ihrer Operationsvorbereitung.

_____

Unser kostenloser Infoservice:

Ihr möchtet alle wichtigen News aus dem Emsland per WhatApp direkt auf Euer Smartphone bekommen? Dann klickt hier: 

Zum WhatsApp Kanal

Weitere News aus der Region