Kleinkunst erobert die Lingener Innenstadt – Fünf Acts treten beim „Lingener Theo“ gegeneinander an

Lingen (pm). Akrobatik in luftiger Höhe, verblüffende Magie, Jonglage, Tanz und außergewöhnliches Theater: Am Sonntag, den 20. September, wird die Lingener Innenstadt wieder zur großen Bühne. Beim Kleinkunstwettbewerb „Lingener Theo“ zeigen ab 13:30 Uhr fünf Künstlerinnen, Künstler und Ensembles an verschiedenen Orten ihr Können. Traditionell findet der Wettbewerb im Rahmen des Familiensonntags beim Lingener Altstadtfest statt. Die fünf Acts bringen dabei ganz unterschiedliche Formen der Kleinkunst nach Lingen.
Phil Gerdes
Am 20.09.2026 treten beim Kleinkunst-Wettbewerb „Lingener Theo“ 5 Acts gegeneinander an. (Foto: Natty Paula Horak)

Calvos verbindet Kontaktjonglage mit Stelzenlauf und ausdrucksstarken Kostümen. Diese surrealen Charaktere bewegen sich in mysteriöser Synchronität und erstarren, während sie sich mit jenseitiger Anmut durch die Menschenmenge bewegen und dabei Momente der Verbindung, Schönheit und Faszination schaffen. Zu sehen ist die Performance um 13:30 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr auf dem Lingener Marktplatz.

Beim Circus unARTiq trifft zeitgenössischer Zirkus auf Bewegungstheater. Mastakrobatik, Akrobatik am schwingenden Trapez und Live-Musik werden vor einem mehr als acht Meter hohen Vorhang zu einer außergewöhnlichen Open-Air-Show. Die Vorstellungen beginnen um 14 Uhr und 15:30 Uhr Am Pferdemarkt.

Circus unARTiq ist Am Pferdemarkt zu sehen. (Foto: Alena Klinger)

Das Kazibaze Theater Berlin erzählt in dem interaktiven Straßentheaterstück „MNEMOLAND“ mit artistischen Kunststücken, schrägen Liedern und parodistischen Einlagen am Jahrmarktsstand von der Poesie des über Grenzen Schwebens. Das Ensemble tritt um 14:30 Uhr und 16:30 Uhr im Kunstpark am Amtsgerichtshof auf.

Poetisch wird es mit Cie Balades Perdues: In „IRIS“ verweben sich Akrobatik, Tanz und Jonglage zu einem Wechselspiel aus Leichtigkeit, Wagnis und Poesie. Mit dem Cyr Wheel, Hula-Hoop und Jonglage erschafft Cie Balades Perdues eine Performance, in der Technik zu Poesie wird, in der jede Geste eine Geschichte erzählt und sich der urbane Raum in einen künstlerischen Spielplatz verwandelt. Die beiden Vorstellungen finden um 14:30 Uhr und 16 Uhr auf dem Bonifatiusplatz an der St.-Bonifatius-Kirche statt.

Visuelle Magie bringt schließlich Eitis Magia in die Innenstadt. Seine wortlose Solo-Performance „Por el momento“ verbindet Objektmanipulation, physisches Theater, Akrobatik, Jonglage und Clownerie. Fliegende Karten, verschwindende Knöpfe und sich verwandelnde Gegenstände gehören dabei zum Programm. Eitis Magia ist um 13:30 Uhr, 15 Uhr und 16:30 Uhr am Amtsgerichtshof zu erleben.

Eine Jury nimmt die Darbietungen der fünf Acts genau unter die Lupe und entscheidet, wer den Kleinkunstpreis „Lingener Theo“ 2026 erhält. Das Geheimnis wird um 17:30 Uhr auf dem Marktplatz gelüftet. Dort findet zum Abschluss die Siegerehrung statt.

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