Inklusion, Exklusion und Widerstand 1933-1945 – Herbstvorträge des Lingener Stadtarchivs

Lingen (pm). Die Themen „Inklusion, Exklusion und Widerstand 1933-1945“ stehen im Mittelpunkt des ersten Herbstvortrags des Lingener Stadtarchivs am Donnerstag, den 22. Oktober 2026.
Phil Gerdes
Die Themen „Inklusion, Exklusion und Widerstand 1933-1945“ stehen im Mittelpunkt des ersten Herbstvortrags des Lingener Stadtarchivs am 22.10.2026. (Foto: Stadtarchiv Lingen)

Stadtarchivar Dr. Mirko Crabus stellt an diesem Abend seine Forschungen zum Buchprojekt „Lingen im Nationalsozialismus“ vor, das 2025 erschienen ist. Beginn ist um 19 Uhr im Professorenhaus. Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung nötig. Weitere Herbstvorträge zu Ecuador und dem Lingener Gefängniswesen sind am 19. November und 17. Dezember geplant.

Zum Inhalt

Der Nationalsozialismus versuchte einerseits, breite Teile der Bevölkerung in ihr rassistisches Konzept der „Volksgemeinschaft“ zu inkludieren, andererseits zahlreiche Gruppen zu exkludieren, zu verfolgen und zu ermorden. Der Vortrag widmet sich beispielhaft diesen Gruppen: der Gleichschaltung der Kivelinge und des Roten Kreuzes, dem Anpassungsdruck auf Frauen, der propagandistischen Verbreitung von Rassismus sowie der Diskriminierung von Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, von Osteuropäern, Kranken, Homosexuellen, Zeugen Jehovas, von Sozialisten und Gewerkschaftern.

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