Fitzek-Thriller „Das Kalendermädchen“ sorgt für Nervenkitzel im KTS Nordhorn

Nordhorn (pm). Nach dem Roman „Das Kalendermädchen“ von Erfolgsautor Sebastian Fitzek hat das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel ein Schauspiel inszeniert. Am Montag, den 16. November 2026, um 20 Uhr, wird es dem Publikum im Nordhorner Konzert- und Theatersaal Schauer über den Rücken jagen.
Phil Gerdes
Am 16.11.2026 präsentiert das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel „Das Kalendermädchen“ im KTS Nordhorn. (Foto: Volker Beushausen)

Seit Jahren ist Sebastian Fitzek der Großmeister für deutschsprachige Psychothriller. Die Gesamtauflage seiner Werke geht in die Millionen. Zahlreiche seiner Romane wurden verfilmt oder auf die Theaterbühnen gebracht. Das „Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel“ hat sich nun an die Uraufführung der Bühnenadaption von Fitzeks „Kalendermädchen“ gewagt. Mit dieser Inszenierung wird es nicht nur eingeschweißte Fitzek-Fans überzeugen, sondern alle, die auf den ganz besonderen Nervenkitzel stehen.

Wie auch die literarische Grundlage, fokussiert sich die Bühnenadaption auf die tief verwurzelte und paradoxe menschliche Faszination für Abgründe und Katastrophen: Was, wenn der Tod die einzige Chance ist, zu überleben? Vor elf Jahren wurde Alma als Baby unter mysteriösen Umständen zur Adoption freigegeben. In ihrer streng unter Verschluss gehaltenen Adoptionsakte steht der Vermerk: „Identität der Eltern darf unter gar keinen Umständen jemals ans Licht kommen. Mutter droht Todesgefahr!!!“

Weil Alma aber lebensgefährlich erkrankt ist, startet Adoptivmutter Olivia Rauch eine verzweifelte Suche nach den biologischen Eltern. Dabei stößt die auf Gewaltverbrechen spezialisierte Psychologin auf die Legende vom „Kalendermädchen“: Eine junge Frau soll einst in der Weihnachtszeit in einem abgelegenen Häuschen von einem Psychopathen heimgesucht worden sein, der sie zwang, einen Adventskalender des Grauens zu öffnen. Olivia begreift, dass sie in jenes Häuschen gehen und den Psychopathen finden muss, um ihre Tochter zu retten…

Das Ensemble des „Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel“ zeigt „Das Kalendermädchen“ gekonnt als düsteren Thriller um traumatische Erinnerungen, religiösen Wahn und lange verborgene Geheimnisse. Regie, Schauspiel und Videoelemente sorgen für eine dichte und spannungsreiche Inszenierung, die auch Kennerinnen und Kenner der Romanvorlage überzeugen wird.

Ein Theaterabend mit nervenaufreibender Spannung und packend-intensiver Atmosphäre, die gleichermaßen fesselnd, beängstigend und abstoßend wirkt. Karten gibt es bei allen stationären Reservix-Vorverkaufsstellen und online unter www.reservix.de

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