Herzwochen 2026 in Meppen – Vorhofflimmern erkennen, Risiken verstehen und Behandlungsmöglichkeiten kennenlernen

Meppen (pm). Herzstolpern, Herzrasen oder ein plötzliches Gefühl von Unruhe: Hinter diesen Beschwerden kann Vorhofflimmern stecken. Es ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen und sollte nicht unterschätzt werden. Denn: bleibt Vorhofflimmern unerkannt oder unbehandelt, kann es schwerwiegende Folgen haben, insbesondere das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen. Wie lässt sich Vorhofflimmern erkennen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es heute und insbesondere in den Johannes Kliniken Emsland?
Phil Gerdes
(v.l.): Gresa Kciku, Hermann Hesse und Prof. Dr. med. Alexander Pott. (Foto: Ludmilenstift Meppen)

Diesen und weiteren Fragen widmet sich eine Informationsveranstaltung im Rahmen der bundesweiten Herzwochen der Deutschen Herzstiftung. Das Meppener Krankenhaus Ludmillenstift lädt dazu alle Interessierten herzlich in den Campus Ludmillenstift in Meppen ein.

Mit Prof. Dr. Alexander Pott, Chefarzt der Kardiologie im Bonifatius Hospital Lingen, und Gresa Kciku, Oberärztin im Ludmillenstift Meppen, stehen den Besucherinnen und Besuchern zwei ausgewiesene medizinische Expertinnen und Experten zur Seite. Sie informieren aus ihrer klinischen Erfahrung über die Entstehung und Symptome von Vorhofflimmern, mögliche Risikofaktoren und gesundheitliche Folgen sowie über moderne diagnostische und therapeutische Verfahren. Dabei wird auch dargestellt, welche Möglichkeiten die Kranenkäuser in Meppen und Lingen bieten, um Vorhofflimmern gezielt zu behandeln.

Besonders spannend dürfte der persönliche Erfahrungsbericht eines ihrer Patienten sein, der sich im Rahmen der Veranstaltung den Fragen des Publikums stellen wird. Er berichtet aus eigener Perspektive über seine Erkrankung, den Weg zur Diagnose und seinen Erfahrungen mit der Behandlung von Vorhofflimmern. Damit wird deutlich, was eine solche Diagnose für Betroffene bedeutet und wie eine medizinische Behandlung den Alltag und die Lebensqualität beeinflussen kann.

Moderiert wird der Abend von Hermann Hesse, Vertreter der Deutschen Herzstiftung. Er führt durch das Programm und begleitet den Austausch zwischen Expertinnen, Experten, Betroffenen und Publikum. Denn neben der medizinischen Information soll vor allem auch der persönliche Dialog im Mittelpunkt stehen. Im Anschluss an die Vorträge haben daher alle Gäste ausreichend Gelegenheit, mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch zu kommen, individuelle Fragen zu stellen und sich aus erster Hand zu informieren.

Ergänzend wird die Deutsche Herzstiftung mit einem Informationsstand vor Ort sein. Dort können sich Interessierte weiterführendes Informationsmaterial mitnehmen und sich über Vorhofflimmern, Herzgesundheit und Möglichkeiten der Vorbeugung informieren.

Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich nicht nur an Menschen, die bereits von Vorhofflimmern betroffen sind. Auch Angehörige, Interessierte und alle, die mehr über die eigene Herzgesundheit erfahren möchten, sind herzlich willkommen.

Die Veranstaltung findet am 25.11.2026 im Campus Ludmillenstift, Kuhstraße 46-48, 49716 Meppen, statt und beginnt um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungsräume sind barrierefrei zugänglich.

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