Stadt Papenburg prüft Krematoriumsstandort – Bürgerinformationsveranstaltung am 5. Februar

Papenburg (pm). Die Bestattungskultur in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Heute erfolgt rund jede vierte Beisetzung klassisch, während etwa 80 Prozent der Verstorbenen im Rahmen einer Feuerbestattung beigesetzt werden. Diese Bestattungsformen finden in Krematorien statt, die vielerorts jedoch nicht direkt vor Ort verfügbar sind.
Fabian Brand
Symbolfoto

Auch in Papenburg stellt sich zunehmend die Frage, wie Angehörige in schwierigen Zeiten besser unterstützt werden können. „Unsere Aufgabe als Stadtverwaltung ist es, gemeinsam mit der Politik Lösungen zu finden, die Menschen konkret entlasten“, sagt Bürgermeisterin Vanessa Gattung. „Ein Krematorium in Papenburg könnte künftig Wege verkürzen, Abläufe erleichtern und Angehörige in belastenden Momenten unterstützen.“

„Wichtig ist uns zu betonen: Es ist noch keine Entscheidung getroffen worden“, erklärt Ortbürgermeisterin Marion Terhalle. „Wir möchten Sie herzlich zu einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung einladen.“

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 5. Februar, um 18 Uhr in der Heinrich-Middendorf-Oberschule statt. Vor Ort informieren Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der Politik sowie der potenzielle Vorhabenträger über den möglichen Standort und den weiteren Prozess.

„Uns ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger diesen Prozess begleiten“, sagt Bürgermeisterin Gattung. „Ihre Fragen, Anmerkungen und Perspektiven sollen im Rahmen dieser Veranstaltung einen Raum bekommen. Wir freuen uns auf einen offenen Austausch.“

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