Bagger markieren offiziellen Baustart für „Innenstadt am Wasser“ in Nordhorn

Nordhorn (pm). Mit einem symbolischen Einsatz des Baggers ist heute der offizielle Startschuss für das Projekt „Innenstadt am Wasser – Stadthafen Nordhorn“ gefallen. Auf dem ehemaligen ZOB-Gelände beginnen damit sichtbar die Bauarbeiten für einen modernen Innenstadthafen, der künftig ein neues Bindeglied zwischen Innenstadt und Wasser bilden wird. Die Holzunterstände werden bereits seit letzter Woche entfernt.
Fabian Brand
Mit dem Spatenstich ist der offizielle Startschuss für das Projekt „Innenstadt am Wasser – Stadthafen Nordhorn“ gefallen. (Foto: Stadt Nordhorn)

Der Spatenstich heute markierte einen wichtigen Meilenstein für die Stadtentwicklung Nordhorns. In den kommenden Monaten entstehen unter anderem schwimmende Steganlagen, eine barrierearme Uferzone, neue Aufenthaltsflächen sowie eine Geh- und Radwegbrücke über die neue Hafeneinfahrt.

Ziel des Projekts ist es, die Innenstadt nachhaltig aufzuwerten, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und Nordhorns Identität als Wasserstadt weiter zu stärken. Weitere Informationen zum Projekt sind online abrufbar unter:
https://www.nordhorn.de/portal/seiten/innenstadt-am-wasser-stadthafen-900001014-26710.html?rubrik=900000004

Bürgermeister Thomas Berling begrüßte die Beteiligten am Projekt und zeigt die Bedeutung für die Wasserstadt Nordhorn auf. „Ich freue mich sehr über diesen Meilenstein. Hier entsteht das Herzstück der Stadt Nordhorn, auch wenn die Bauphase natürlich mit Einschränkungen verbunden sein wird“, so Berling. Vom Amt für Regionale Landesentwicklung sprach Frau Kristine Lampe-Dreyer für den Fördergeber. Milena Schauer, Stadtbaurätin der Stadt Nordhorn, stellte das Gesamtprojekt und den geplanten Zeitrahmen vor. „Bis zum Herbst wird das Hafenbecken fertig gestellt und die neue Brücke eingesetzt. Ab dem Sommer geht es mit den Freianlagen weiter“. Die Bauzeit wird insgesamt etwa zwei Jahre dauern.

Förderung
Das Projekt „Innenstadt am Wasser“ wird gefördert durch das Land Niedersachsen und die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms „Resiliente Innenstädte“. Ziel des Programms ist es, niedersächsische Innenstädte zukunftsfähig, lebendig und widerstandsfähig zu gestalten.

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