Ludmillenstift Meppen – Entlassung aus dem Krankenhaus – wie geht es weiter?

Meppen (pm). Im deutschen Gesundheitswesen arbeiten eine Vielzahl von Leistungserbringern zusammen, um Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen. Die starre Trennung zwischen stationärem und ambulantem Sektor prägt dabei maßgeblich die Organisation der Versorgung.
Phil Gerdes
(v.l.n.r.:) Jasmin Neuenhausen (Sozialdienst, Ludmillenstift Meppen), Marie Kamps (Pflegestützpunkt Landkreis Emsland), Ina Klompmaker (Pflegestützpunkt Landkreis Emsland), Heike Gödiker (Sozialdienst, Ludmillenstift Meppen), Nadine Eilers (Alltagslotsin, Ludmillenstift Meppen). (Foto: Ludmillenstift Meppen)

Während eines Krankenhausaufenthalts ist die Versorgung durch Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte klar geregelt. Zum Zeitpunkt der Entlassung stellt sich jedoch oft die Frage, wie der Pflegebedarf im weiteren Verlauf sicher sichergestellt wird? Betroffene und ihre Angehörigen stehen dann vor einer großen organisatorischen Herausforderung, begleitet von seelischen und mentalen Belastungen, da sich die Lebenssituation verändern kann.

Um den Übergang zu erleichtern, ist eine gute Verzahnung der Leistungserbringer essenziell, doch der Dschungel aus verschiedenen Anbietern und Zuständigkeiten macht den Prozess oft schwer durchschaubar. Vor diesem Hintergrund bietet das Krankenhause Ludmillenstift eine zentrale Orientierung: Mitarbeiterinnen des Meppener Ludmillenstift und des kommunalen Pflegestützpunktes kennen den Übergang von stationärer zur ambulanten Pflege und schaffen einen Überblick über Hilfsmöglichkeiten.

Am Mittwoch, dem 25. Februar 2026, um 18 Uhr, findet im Campus Ludmillenstift eine Talkrunde hierzu statt. Mit dabei sein werden Jasmin Neuenhausen vom Sozialdienst und Nadine Eilers als Alltagslotsin, beide Krankenhaus Ludmillenstift, sowie Marie Kamps und Ina Klompmaker vom Pflegestützpunkt des Landkreises Emsland.

Im Talk werden praxisnah die verschiedenen Aufgaben und Zuständigkeiten erläutert, mögliche Leistungsansprüche aufgezeigt und die verschiedenen Formen der ambulanten Versorgung näher erläutert.

Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an alle Betroffenen, Angehörigen und Fachkräfte, die den Übergang von stationärer zu ambulanter Pflege besser gestalten möchten. Beginn ist um 18 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, jedoch sind die Kapazitäten begrenzt. 

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