SportCampus Emsland in Sögel erfolgreich eröffnet – Moderne Sportschule mit landesweiter Bedeutung

Sögel (pm). Mitte November letzten Jahres wurde in Sögel der neue SportCampus Emsland eröffnet. Ein bedeutendes Projekt für die Weiterentwicklung des Sports im Emsland, welches als wegweisende Investition in Bildung, Inklusion und die Zukunft des Sports im Emsland gesehen werden kann. Nun hat der SportCampus bereits seit einigen Wochen geöffnet und die ersten Bildungsmaßnahmen und Trainingslager konnten, trotz widriger Wetterbedingungen in den letzten Wochen erfolgreich absolviert werden.
Phil Gerdes
(v.l.): Reinhard Winter (Landrat a.D., initiierte bereits 2016 die ersten Gespräche zur Entwicklung des Sportcampus), Martin Gerenkamp (Erster Kreisrat), Michael Koop (KSB-Präsident), Marc-André Burgdorf (Landrat), Johannes Völker (Bürgermeister Sögel), Günter Klene (KSB-Geschäftsführer), Patrick Grossmann (Konzeptstudio Grossmann), Cornelia Willigmann-Kassner (allg. Vertreterin der Samtgemeinde Sögel) bei der Eröffnung des Sportcampus Emsland im November. (Foto: Patrick Vehring)

Der Sportcampus Emsland bietet moderne Übernachtungsmöglichkeiten mit insgesamt 36 Zimmern. Hiervon sind vier Zimmer rollstuhlgerecht und zwei weitere sind barrierefrei ausgebaut worden. Das Angebot ergänzt die bereits gute sportliche Infrastruktur vor Ort mit den modernen Sportanlagen, wie zum Beispiel dem Kunstrasenplatz mit Leichtathletikanlage direkt hinter dem Haus, der Dreifeldhalle nebenan sowie weiteren Outdoor-Sportanlagen und Sporthallen in unmittelbarer Umgebung. „Für eine Sportschule mit landesweiter Bedeutung ist diese Kombination von Sportstätten und Übernachtungsmöglichkeiten erforderlich“, so KSB-Präsident Michael Koop.

Und dass diese Voraussetzungen heute erfüllt sind, ist vor allem dem großen Engagement des Teams der Sportschule Emsland zu verdanken. Besonderer Dank gilt dabei KSB-Geschäftsführer Günter Klene, der den gesamten Entwicklungs- und Umsetzungsprozess des SportCampus maßgeblich begleitet hat, sowie den zahlreichen fachlich versierten Referentinnen und Referenten, die mit ihrer Expertise und ihrem Einsatz die hohe Qualität der Bildungs- und Trainingsangebote sicherstellen.

Einblick in ein Zimmer des neuen SportCampus. (Foto: Patrick Vehring)

Mit dem neuen SportCampus gehen für das Team der Sportschule auch zahlreiche neue Herausforderungen einher. Bis sich alle Abläufe eingespielt haben und der Alltag einkehrt, wird es noch etwas Zeit benötigen. Die Aufgaben sind vielseitig und erfordern ein hohes Maß an Flexibilität, wie Maike Schuckenbrock berichtet, die den Bau von Anfang an begleitet hat.

Umso wichtiger ist es für das Team, sich auf verlässliche Partner verlassen zu können. Besonders im Bereich der Verpflegung zeigt sich die enge und bewährte Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Marstall Clemenswerth als große Unterstützung. „Hier weiß ich, dass es funktioniert und die Qualität einwandfrei ist“, erklärt Schuckenbrock.​

Zusätzliche organisatorische Herausforderungen brachten in den vergangenen Wochen die winterlichen Wetterbedingungen mit sich. Gesperrte Sportplätze aufgrund von Eis und Schnee sowie bereits ausgelastete Hallenkapazitäten erforderten eine sorgfältige Planung.

Neben der Nähe zu den Sportstätten zeichnet den SportCampus auch die, sich thematisch treu bleibende, Inneneinrichtung aus. Gleich im Eingangsbereich erhält man den Eindruck sich in einem Leichtathletikstadion zu befinden, denn der Blick geht sofort auf eine Laufbahn. An der Rezeption fällt gleich die Sprossenwand ins Auge. Aber auch die beiden niedrigen Turnböcke, die als Sitzgelegenheit dienen, der Tischkicker oder die Mini-Tischplatte sorgen für einen ersten sportlichen Eindruck im Foyer.

Die Rezeption des neuen SportCampus. (Foto: Patrick Vehring)

Ebenfalls finden sich sportliche Elemente in der Mensa wieder. Seien es Klettertaue und Tennisnetz als Raumteiler, verschiedene Spielfelder als Tafeln oder eine Deckentapete mit vielen unterschiedlichen Bällen. Aber auch in anderen Bereichen des Neubaus finden sich immer wieder sportliche Elemente an den Wänden. ​

„Es macht unglaublich viel Freude zu sehen, wie vielseitig unser Campus angenommen wird und wie viele neue Möglichkeiten sich dadurch für den Sport im Emsland eröffnen“, berichtet Maren Sostmann, die gemeinsam mit Jessica Bloem und Maike Schuckenbrock das Team der Sportschule verstärkt.​

Diese einzigartige Sportstätte im Nordwesten Deutschlands konnte nur mit Unterstützung des Landkreises Emsland, der Samtgemeinde und Gemeinde Sögel, dem Landessportbund Niedersachsen sowie der Aktion Mensch realisiert werden. Und diese neuen Möglichkeiten in Sögel haben sich bereits weit über den SportCampus hinaus herumgesprochen – insbesondere auch im Emsland selbst. Zahlreiche emsländische Vereine, Teams und Verbände zeigen großes Interesse an den neuen Angeboten für Lehrgänge, Trainingslager und Bildungsmaßnahmen. ​

Darüber hinaus eröffnen sich durch die modernen und barrierefreien Rahmenbedingungen auch neue Zielgruppen, für die der SportCampus attraktive Voraussetzungen bietet. Der SportCampus Emsland richtet sich dabei an eine breite Zielgruppe mit sportlichem Hintergrund.

Angesprochen sind unter anderem Trainingslager von Vereinen und Verbänden, Sportgruppen unterschiedlichster Sportarten, Fahrrad- und Radsportgruppen, Sportklassen und Schulgruppen sowie Teilnehmende an Bildungsurlauben und weiteren Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Auch alle sportlich aktiven Gruppen und Einzelpersonen, etwa Vereinsmitglieder, die eine Übernachtungsmöglichkeit mit direkter Anbindung an moderne Sportstätten suchen, finden im SportCampusoptimale Bedingungen.​

Gleichzeitig liegen bereits erste überregionale Anfragen, unter anderem von der U23-Fußballnationalmannschaft des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes, für ein Trainingslager vor. „Wir freuen uns sehr, dass sowohl regionale als auch überregionale Gruppen auf uns aufmerksam werden und den SportCampus Emsland als Trainings- und Bildungsstandort nutzen möchten“, berichtet Jessica Bloem vom Team der Sportschule.

„Das ist momentan alles sehr, sehr aufregend und spannend“, so Bloem, die zudem verrät, dass derzeit ein Tag der offenen Tür geplant wird, damit Interessierte sich einen persönlichen Eindruck vom neuen SportCampus verschaffen können. Aktuell wird ein Termin im Frühsommer gesucht. Erste Eindrücke sind bereits online unter www.sportcampus-emsland.de einsehbar.

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