Wohnhaus in Haren steht lichterloh in Flammen

Haren. Am Donnerstagmittag ist es im Weißdornweg in Haren-Erika zu einem Brand gekommen. Ein Wohnhaus stand in Flammen.
Matthias Brüning
Die Flammen schlugen bei Eintreffen der Feuerwehr bereits aus dem Dachstuhl (Foto: Matthias Brüning)

Nach ersten Erkenntnissen bemerkte ein Nachbar eine Rauchentwicklung und informierte umgehend die Anwohner. Daraufhin verließ eine fünfköpfige Familie – bestehend aus einer 80-jährigen Frau, einem 59-jährigen Mann, einer 55-jährigen Frau sowie einem 26- und einem 23-jährigen Mann – rechtzeitig das Doppelhaus. Anschließend wurde der Notruf abgesetzt.

Dichter Rauch quoll bereits kurz nach dem Notruf aus dem Haus (Foto: Matthias Brüning)

Aus bislang ungeklärter Ursache brach das Feuer im Bereich der Terrasse einer Doppelhaushälfte aus und griff anschließend auf das eigentliche Wohnhaus über. In der Folge breitete sich der Brand auf die angrenzende Doppelhaushälfte aus, sodass beide Doppelhaushälften später komplett in Flammen standen.

Im Bereich der Terrasse brach das Feuer aus (Foto: Matthias Brüning)

Im Zuge der Evakuierungsmaßnahmen wurde ein 36-jähriger Mann aus einem nahegelegenen Einfamilienhaus vorsorglich evakuiert.

Trotz eines schnellen und umfangreichen Einsatzes der Feuerwehr, die mit insgesamt sieben Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften vor Ort war, konnte ein vollständiges Ausbrennen nicht verhindert werden. Die Brandstelle wurde gegen 19:30 Uhr beschlagnahmt.

Der Sachschaden wird auf rund 500.000 Euro geschätzt (Foto: Matthias Brüning)

Da das Doppelhaus derzeit nicht mehr bewohnbar ist, kümmerte sich die Familie eigenständig um eine vorübergehende Unterbringung. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500.000 Euro geschätzt.

Nur der 59-jährige Hausbewohner wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses jedoch noch am selben Tag wieder verlassen. Weitere Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Die Feuerwehren aus Rütenbrock und Haren waren mit 28 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort (Foto: Matthias Brüning)

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