Papenburg – 20 Jahre Ems-Achse

Papenburg (pm). Die Wachstumsregion Ems-Achse, ein Bündnis aus rund 930 Unternehmen, Kommunen, Kammern und Bildungseinrichtungen, feierte in diesen Tagen ihr 20-jähriges Jubiläum und zugleich die Einweihung der neuen Geschäftsstelle in Papenburg. „Der Name Wachstumsre-gion ist weit mehr als ein Etikett – er ist Programm. Unser Bündnis ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten stetig gewachsen, an Ideen, an Projekten, an Mitgliedern und an Bedeu-tung“, betonte Vorsitzender Bernard Krone (Bernard KRONE Holding SE & Co. KG, Spelle) vor rund 150 Gästen.
Fabian Brand
Vorstandsvorsitzender Bernard Krone (links) und sein Stellvertreter Holger Heymann begrüßten die rund 150 Gäste. (Foto: Wachstumsregion Ems-Achse)

Der stellvertretende Vorsitzende, Wittmunds Landrat Holger Heymann, unterstrich die Rolle der Ems-Achse: „Die Herausforderungen sind nicht kleiner geworden, sie haben sich verändert – und vielfach sogar verstärkt. Umso mehr braucht es ein starkes Netzwerk, das Kräfte bündelt, Perspektiven schafft und unsere Region gemeinsam voranbringt. Die Ems-Achse ist heute wichtiger denn je.“

In einer Talkrunde blickten Hermann Bröring (Ehrenlandrat des Landkreises Emsland), die ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden Bernhard Bramlage (Leer) und Bernd Bornemann (Emden) sowie Hermann Wocken (Bürgermeister der Samtgemeinde Dörpen und früherer Geschäftsführer der Ems-Achse) auf die Gründungsphase und die Entwicklung des Bündnisses zurück. „Ich hatte nicht erwartet, dass sich die Ems-Achse so herausragend gut entwickelt“, lobte Bröring den Verein. Der emsländische Landrat Marc-André Burgdorf führte in seinem Grußwort eine Reihe von Feldern auf, bei der die Ems-Achse wichtig für die Region sei, vor allem in den Feldern Infrastruktur und Fachkräfte.

In einer Talkrunde blickten Hermann Bröring (v.l.), Bernhard Bramlage, Bernd Bornemann und Hermann Wocken auf die Gründungsphase und die Entwicklung des Bündnisses zurück. (Foto: Wachstumsregion Ems-Achse)

Bei der Gewinnung von Fachkräften ist die Ems-Achse inzwischen auch in Mexiko, Südafrika und Vietnam aktiv. Und aus dem südafrikanischen Kapstadt war deshalb auch Reverend Stephan Hippler angereist. Er stellte kurz die Projekte seiner HOPE-Stiftung vor und lobte den Ansatz der Ems-Achse, nicht nur Fachkräfte zu rekrutieren, sondern echte Brücken zwischen den Regionen und Ländern zu bauen. Hippler nahm anschließend auch die Einsegnung der neuen Räume vor.

Die neue Geschäftsstelle im 2. Obergeschoss der Sparkasse Emsland bietet dem Bündnis auf rund 600 Quadratmetern die Möglichkeit, moderne Arbeitsplätze für das 29-köpfige Team und variable Veranstaltungsformate anzubieten. Der Jubiläumstag wurde entsprechend genutzt: Vor der offiziellen Feierstunde gab es ein Unternehmens-Frühstück, nachmittags offene Angebote und abends ein After-Work. Insgesamt nutzten über 300 Gäste die Möglichkeit, die neuen Räumlichkeiten anzuschauen und sich über die aktuellen Projekte der Ems-Achse zu informieren.

Die enge Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren zog sich wie ein roter Faden durch die Reden und Projektvorstellungen. Neben über 800 Unternehmen mit rund 130.000 Beschäftigten engagieren sich in der Ems-Achse auch die Kommunen, Kammern, Hochschulen, Agenturen für Arbeit, Berufsbildenden Schulen, Verbände und viele weitere wichtige Akteure. „Wir sind damit eines der stärksten Netzwerke bundesweit“, lobte Vorsitzender Krone das gute Miteinander in der Region.

Wer mehr über die Arbeit und die nächsten Veranstaltungen erfahren will, findet alle relevanten Infos unter www.emsachse.de.

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