Ein Zuhause für Alle! – Talkunde mit Bürgermeisterkandidaten eröffnet Ausstellung in der Alten Weberei

Nordhorn (pm). Bezahlbarer Wohnraum, steigende Mieten und veränderte Lebenssituationen: Das Thema Wohnen beschäftigt auch viele Menschen in der Grafschaft Bentheim. Mit einer Ausstellung und einer öffentlichen Talkrunde greift das Kulturzentrum Alte Weberei diese Entwicklungen auf.
Phil Gerdes
(v.l.): Beisitzer Förderverein Alte Weberei Horst-Dieter Dörr, Veranstaltungskauffrau Leandra Ernst, Geschäftsführung Nele Overhageböck. (Foto: Kulturzentrum Alte Weberei)

Unter dem Titel „Wohnen im Umbruch – Ein Zuhause für Alle!“ wird vom 20. Mai bis 16. Juni 2026 eine Wanderausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Alten Weberei gezeigt. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Kulturzentrum Alte Weberei und geht auf einen Vorschlag von Horst-Dieter Dörr zurück. Besucherinnen und Besucher können die Ausstellung während der regulären Öffnungszeiten kostenfrei besuchen.

Die Ausstellung beleuchtet die aktuellen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt aus Sicht betroffener Menschen. Im Mittelpunkt stehen biografische Veränderungen wie Familiengründung, Trennung, Ruhestand oder Pflegebedürftigkeit: Lebensphasen, in denen passender Wohnraum häufig fehlt. Thematisiert werden außerdem Wohnungsknappheit, steigende Mietpreise und soziale Ungleichheit.

Zur Eröffnung am Mittwoch, den 20. Mai, um 18.30 Uhr lädt das Kulturzentrum Alte Weberei zu einem öffentlichen Abendprogramm ein. Nach einem Grußwort von Nordhorns Stadtbaurätin Milena Schauer gibt Stephan Meuser, Leiter des Landesbüros Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung, eine Einführung in die Ausstellung. Anschließend spricht Gewo-Geschäftsführer Jörg Snieders über die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt aus Sicht der Wohnungswirtschaft.

Im Mittelpunkt des Abends steht danach eine kurze Talkrunde mit den Kandidatinnen und Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Nordhorn. Gemeinsam mit der Geschäftsführung der Alten Weberei Nele Overhageböck und Horst-Dieter Dörr diskutieren sie darüber, wie sich Wohnen in Nordhorn künftig entwickeln könnte und welche politischen Lösungen denkbar sind. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Streichquartett Q2 der Musikschule Nordhorn unter Leitung von Anne Buijs.

Das Kulturzentrum Alte Weberei setzt mit der Veranstaltung auf gesellschaftlich relevante Themen und öffentliche Diskussionen. Als größtes Veranstaltungshaus der Stadt versteht sich das Haus als Ort für kulturellen Austausch und niedrigschwellige Begegnungen.

Der Eintritt zur Eröffnungsveranstaltung ist frei. Die Ausstellung ist anschließend bis zum 16. Juni während der regulären Öffnungszeiten im Kulturzentrum Alte Weberei an der Vechteaue zu sehen.

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