ROSEN Gruppe nimmt Photovoltaikanlagemit 2 Megawatt Leistung in Lingen in Betrieb

Lingen (pm). Die ROSEN Gruppe hat die 2025 gestartete Ausstattung der Lingener Unternehmensgebäude mit Photovoltaik erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam mit den Stadtwerken Lingen wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von rund zwei Megawatt realisiert. Mit der Investition von rund zwei Millionen Euro stärkt das Unternehmen die Eigenversorgung mit erneuerbarer Energie und investiert gezielt in die langfristige Entwicklung des Standorts. Die Anlage ist nun vollständig in Betrieb und leistet bereits einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung und schafft so die Grundlage für weiteres Unternehmenswachstum in den kommenden Jahrzehnten.
Fabian Brand
Die Projektbeteiligten freuen sich über die Inbetriebnahme der gemeinsam geplanten, regional umgesetzen und nachhaltig wirksamen 2MW Photovoltaikanlage am ROSEN Standort in Lingen (Ems). (Foto: Schöning Fotodesign)

Auf nahezu allen geeigneten Gebäudedächern des Standorts wurden insgesamt rund 4.500 Solarmodule auf einer Fläche von rund 9.000 Quadratmetern installiert. Gesteuert wird die Anlage über ein intelligentes Energiemanagementsystem, das eine bedarfsgerechte Energienutzung ermöglicht. Bereits heute werden 
98,7 Prozent des erzeugten Stroms direkt vor Ort genutzt. Weitere Optimierungen zur Steigerung des Eigenverbrauchs werden bereits geprüft.

Die Anlage unterstützt die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der ROSEN Gruppe und zählt zu den bedeutendsten Energieprojekten in den vergangenen Jahren. Sie unterstreicht das klare Bekenntnis zu Klimaschutz, Energie-Effizienz und nachhaltigem Wirtschaften.

„Mit der Inbetriebnahme der Anlage reduzieren wir unsere CO₂-Emissionen und stärken gleichzeitig die Eigenversorgung mit erneuerbarer Energie. Das Vorhaben ist ein wichtiger Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie und zeigt, wie wir Verantwortung für die langfristige Entwicklung unseres Unternehmens in Lingen übernehmen“, sagt Carlos Sabido Ponce, Geschäftsführer der ROSEN Technology and Research Center GmbH.

Die Umsetzung stellte alle Beteiligten vor hohe technische und planerische Anforderungen. Die Solaranlagen wurden auf nahezu allen geeigneten Gebäudedächern des rund 35 Hektar großen Unternehmensgeländes installiert und in die bestehende Energieinfrastruktur integriert. Dafür waren umfangreiche Anpassungen an der Stromversorgung sowie die Einbindung von insgesamt sieben Transformatorenstationen erforderlich. Für die Verbindung der einzelnen Anlagenteile und Komponenten wurden insgesamt rund 21.000 Meter Kabel neu installiert. Die technische Infrastruktur verbindet die dezentral installierten Systeme zu einem leistungsfähigen Gesamtnetz und verleiht dem Vorhaben auch aus technischer Sicht eine besondere Größenordnung. Es zählt aufgrund seiner technischen Komplexität sowie seines Umfangs zu den außergewöhnlichsten Energieprojekten der Region. 

Das erfolgreiche Projekt ist das Ergebnis einer langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der ROSEN Gruppe und den Stadtwerken Lingen. Seit mehr als 40 Jahren verbindet beide Unternehmen eine enge Partnerschaft. Neben der Umsetzung des Photovoltaikprojekts beliefern die Stadtwerke Lingen den Standort seit vielen Jahren zuverlässig mit Energie und unterstützen ROSEN mit flexiblen Beschaffungsmodellen für den Strombezug.

„Dieses Projekt steht beispielhaft für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen ROSEN und den Stadtwerken Lingen. Seit mehr als 40 Jahren verbindet uns eine vertrauensvolle Partnerschaft. Umso mehr freut es uns, dass wir gemeinsam eine Lösung realisieren konnten, die wirtschaftliche, ökologische und regionale Interessen miteinander verbindet“, sagen Thorsten Schlamann und Hermann Cordes, Geschäftsführer der Stadtwerke Lingen.

(v.l.n.r.) Geschäftsführer Carlos Sabido (ROSEN), Thorsten Schlamann und Hermann Cordes
(beide: Stadtwerke Lingen) zeigen sich begeistert über den erfolgreichen Projektabschluss und die regionale
Zusammenarbeit für die nachhaltige Energieversorgung des Lingener Unternehmensstandortes. (Foto: Schöning Fotodesign)

Auch aus technischer Sicht besitzt das Projekt eine besondere Bedeutung. „Ein Projekt dieser Größenordnung ist auch für uns etwas Besonderes. Die Anforderungen an Planung, Koordination und technische Umsetzung waren entsprechend hoch. Das Ergebnis zeigt, was durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich ist. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme ist ein Projekt entstanden, das die Bedeutung erneuerbarer Energien für die regionale Industrie eindrucksvoll unterstreicht“, sagt Marco Klus, Leiter Energiesysteme der Stadtwerke Lingen.

Zum Erfolg des Vorhabens haben neben der ROSEN Gruppe und den Stadtwerken Lingen weitere regionale Partner maßgeblich beigetragen. Die Unternehmen Garten- und Landschaftsbau Lüske, Vrielmann GmbH und E.M.S. Sun Control GmbH brachten ihre technische Expertise in die Umsetzung des Projekts ein und unterstützten die erfolgreiche Realisierung des Vorhabens. ROSEN und die Stadtwerke Lingen danken allen Beteiligten für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

Ebenfalls heute geben die Projektpartner den weiteren Ausbau der Photovoltaik am Standort Lingen bekannt. Durch weitere und neu verfügbare Flächen besteht Potenzial für weitere Anlagen, die die nachhaltige Energieversorgung künftig zusätzlich stärken können. Die Erweiterung auf zwei Gebäuden- bzw. Gebäudeteilen umfasst weitere rund 1.000 geplante Module mit einer elektrischen Leistung von zusätzlichen 450 kWp.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projekts stärken die ROSEN Gruppe und die Stadtwerke Lingen nicht nur die nachhaltige Energieversorgung des Unternehmensstandorts, sondern setzen zugleich ein Zeichen für regionale Zusammenarbeit, lokale Wertschöpfung und die gemeinsame Gestaltung der Energiewende im Emsland.

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