Feuerwehren löschen Waldbrand in Lingen

Lingen. In den frühen Morgenstunden des heutigen Mittwoch ist es zu einem Waldbrand gekommen. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten in den Bereich der rechten Seite der Rheiner Straße aus.
Matthias Brüning
Zahlreiche Einsatzkräfte sind an den Löscharbeiten beteiligt (Foto: Matthias Brüning)

Um 5:36 Uhr wurden zunächst die Feuerwehren aus Baccum und Bramsche zu zwei gemeldeten „unklaren Rauchentwicklungen“ alarmiert. Letztendlich hatte sich herausgestellt das es sich um einen Waldbrand östlich der Umgehungsstraße B70 gehandelt hat. Dort hat zu dem Zeitpunkt auf etwa 3000 Quadratmeter der Wald gebrannt.

Umgehend wurde die Alarmstufe erhöht und die Feuerwehren aus Brögbern, Altenlingen und Lingen sowie das THW, das DRK und die Polizei mit Unterstützung der Drohneneinheit der Feuerwehr Osterbrock, dem ATV (Erkundungsfahrzeug) der Feuerwehr Groß Hesepe nachalarmiert, so Christopher Drees, Pressesprecher der Feuerwehr Lingen. Zusätzlich unterstützen auch einige Landwirte bei der Wasserversorgung und Löschmaßnahmen, so Drees weiter. 

Der Einsatz wird noch einige Stunden, voraussichtlich bis zum Mittag, andauern. Die Löscharbeiten erstrecken sich in unwegbaren Gelände über zwei Einsatzabschnitte. Das THW unterstützt hier mit Faltbehältern bei der Wasserversorgung.

Im weiteren Verlauf konnte das Feuer mittlerweile weitgehend gelöscht werden. Gegen 12 Uhr soll die Wasserzufuhr für etwa 30 Minuten unterbrochen werden, um zu überprüfen, ob einzelne Brandherde erneut aufflammen. Die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Aktuell befinden sich rund 120 Einsatzkräfte vor Ort.

Die Brandstelle befindet sich an der Rheiner Straße, einige hundert Meter vor der Anschlussstelle zur B70 aus Richtung Lingen kommend auf der rechten Seite. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde sollten Fenster und Türen geschlossen bleiben. Diese Warnung konnte mittlerweile, aufgrund der derzeitigen Lage, wieder zurückgenommen werden.

Angaben zur konkreten Brandentstehung können derzeit nicht gemacht werden. Aufgrund der derzeitigen Trockenheit der Waldflächen besteht eine erhöhte Brandgefahr. Wie es zum Brand kam ist derzeit noch unklar.

Fotos: Matthias Brüning

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