Breitband in Nordhorn: Bald nahezu 100 Prozent Abdeckung

Nordhorn (pm). Mit dem jüngsten Glasfaserprojekt in den Außenbereichen schließt sich in Kürze eine der letzten Lücken in Nordhorns Breitbandversorgung. Nahezu alle Adressen im Stadtgebiet hatten inzwischen die Gelegenheit, sich an ein schnelles Breitbandnetz anschließen zu lassen. Auch im bundesweiten Vergleich stehen Nordhorn und die Grafschaft Bentheim damit beim Breitbandausbau sehr gut da.
Fabian Brand
Symbolfoto

Das aktuelle Projekt „Lückenschluss“ umfasst rund 300 Adressen in Nordhorns Außenbereichen, die in bisherigen geförderten Ausbauprojekten noch nicht berücksichtigt werden konnten. Die für den Ausbau erforderliche Mindestquote von 55 Prozent wurde deutlich übertroffen: Mehr als 70 Prozent der angesprochenen Haushalte entschieden sich während der Vermarktung für einen kostenlosen Glasfaseranschluss bis ins Haus. Nach Angaben des Anbieters „Grafschafter Breitband“ läuft nun die Feinplanung des Netzes. Der Tiefbau soll möglichst zeitnah folgen.

„Schnelles Internet ist dann praktisch überall in Nordhorn verfügbar, auch außerhalb der dicht besiedelten Bereiche“, freut sich Bürgermeister Thomas Berling. „Ich bin dankbar, dass so viele Bürgerinnen und Bürger diesen Schritt mitgegangen sind und wir die Infrastruktur unserer Stadt damit gemeinsam zukunftsfähig gemacht haben.“

Wer die Vermarktungsphase für das aktuelle Projekt verpasst hat, kann sich noch kurzfristig bei „Grafschafter Breitband“ melden. Dort wird geprüft, ob für die betreffende Adresse noch ein Anschluss realisiert werden kann.

Welche Breitbandtechnologien und Bandbreiten für eine Adresse zur Verfügung stehen, zeigt der Breitbandatlas des Bundes auf der Internetseite www.breitbandatlas.de. Bei der letzten Datenerfassung im Dezember 2025 war bereits an mehr als 98 Prozent aller Adressen in Nordhorn sehr schnelles Internet mit über 1.000 Mbit/s verfügbar. Nach Abschluss des aktuellen Projekts dürfte diese Quote auf nahezu 100 Prozent ansteigen. Der Breitbandatlas informiert auch darüber, welcher Anbieter die jeweiligen Netze betreibt.

Weitere News aus der Region