Frauen Union Meppen belebt „Stadtgespräch“ – Bürgermeister Knurbein gibt Einblick in aktuelle Entwicklungen

Meppen (pm). Die Frauen Union im CDU-Stadtverband Meppen hat ihr Veranstaltungsformat „Stadtgespräch“ wiederbelebt und wurden dazu von dem Meppener Bürgermeister Helmut Knurbein in den Ratssaal der Stadt eingeladen. Die interessierten Frauen nutzten die Gelegenheit, um sich aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Projekte in der Kreisstadt zu informieren und mit dem Bürgermeister ins Gespräch zu kommen.
Fabian Brand
Der Vorstand der Frauen Union Meppen mit Bürgermeister Helmut Knurbein: (v.l.n. Ulla Bleker, Rosi Brinkhus, Bürgermeister Helmut Knurbein, die Vorsitzende der Frauen Union Meppen, Juliane Große-Hopp, Gudrun Weber und Ulrike Otten. (Foto: CDU Meppen)

Die Vorsitzende der Frauen Union Meppen, Juliane Große-Hopp, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im historischen Ratssaal – dem Ort, an dem sonst der Stadtrat tagt und wichtige Entscheidungen für die Zukunft der Stadt getroffen werden. Gemeinsam mit dem neu gewählten Vorstand der Frauen Union habe man das bewährte Format „Stadtgespräch“ wieder aufleben lassen, um den direkten Austausch zu kommunalpolitischen Themen zu fördern.

Bürgermeister Helmut Knurbein nutzte die Gelegenheit, um einen Überblick über die Entwicklung der Stadt Meppen während seiner Amtszeit zu geben und zugleich einen Ausblick auf zentrale Projekte der kommenden Jahre zu werfen. Dabei spannte er den Bogen von der Stadtentwicklung über Wirtschaftsförderung und Wohnungsbau bis hin zu Fragen der Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur.

Ein wichtiges Thema war die zukünftige Entwicklung von Wohnraum in Meppen. In diesem Zusammenhang stellte Knurbein unter anderem das Stadtumbaugebiet „Rechts der Ems“ vor. Auch größere Infrastrukturprojekte standen im Fokus seines Vortrags. So plant die Stadt unter anderem den Neubau eines Wasserwerks sowie die Weiterentwicklung der Hochwasserschutzmaßnahmen, um die Stadt langfristig noch besser auf mögliche Extremwetterlagen vorzubereiten.

Ein weiteres bedeutendes Projekt ist der geplante Neubau einer modernen Feuerwache am Schützenhof. Auf dem Gelände der ehemaligen Firma Westermann soll ein zweigeschossiger Neubau entstehen, der Platz für Einsatzfahrzeuge, Funktions- und Aufenthaltsräume, die Jugendfeuerwehr sowie eine Funkwerkstatt bietet. Mit einem Investitionsvolumen von rund 22 Millionen Euro gehört das Vorhaben zu den größten kommunalen Bauprojekten der kommenden Jahre.

Auch das Thema Freizeit- und Sportinfrastruktur wurde angesprochen. So stellte Knurbein die Überlegungen zum Neubau des Emsbades vor. Das rund 50 Jahre alte Bad sei wirtschaftlich kaum noch zu sanieren, weshalb derzeit ein moderner Neubau geprüft werde. Daneben berichtete der Bürgermeister über zahlreiche Investitionen der vergangenen Jahre – etwa in Sport- und Freizeitanlagen, Brückenbauwerke oder die Bildungsinfrastruktur.

Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich ein lebhafter Austausch mit den Teilnehmerinnen. Viele nutzten die Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen und ihre Perspektiven einzubringen.

Mit Blick auf die Kommunalwahl im September 2026 wird Meppen auch politisch vor einem Wechsel stehen: Helmut Knurbein, der aktuell in seiner zweiten Amtszeit als parteiloser Bürgermeister tätig ist, wird nicht erneut kandidieren. Für die CDU geht mit Dr. Sigrid Kraujuttis erstmals eine Kandidatin ins Rennen um das Bürgermeisteramt.

Juliane Große-Hopp zeigte sich am Ende der Veranstaltung zufrieden mit dem großen Interesse: „Das Stadtgespräch hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch über die Zukunft unserer Stadt ist. Als Frauen Union wollen wir solche Formate weiterhin anbieten und uns aktiv in die kommunalpolitische Diskussion einbringen.“

Die Frauen Union kündigte an, auch künftig Veranstaltungen dieser Art anzubieten, um aktuelle Themen der Stadtentwicklung aufzugreifen und Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform für den Dialog mit Verantwortungsträgern zu bieten.

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