Fünfter Hauptpreis geht nach Werlte: Tim Knelange kaufte das Los auf der „Werlter Woche“ – 100.000 Lose verkauft?

Werlte/Sögel/hg.- Die 32. Emsland-Sporttombola ist trotz einer Corona-Zwangspause von drei Jahren auf dem besten Wege, eine der erfolgreichsten Losaktionen der regionalen Geschichte seit 1988 zu sein.
Karla
4.000 Euro aus der Emsland-Sporttombola während der Werlter Woche gewonnen: Tim Knelange (Foto: Gerdes)

Der fünfte Hauptpreis wurde jetzt gezogen und die Geschichte um den fünften kleinen Goldbarren ist eine ganz besondere. So deutet alles darauf hin, dass schon jetzt – sieben Wochen vor der Schlussveranstaltung mit der Big Band Bösel am 7. Juli auf der Waldbühne Ahmsen – mindestens 100.000 Lose verkauft sind.
Zuerst zum fünften Goldbarren, der schon auf die besondere Attraktivität der diesjährigen Tombola hindeutete. Da hatte in Lingen Lena Lindenberg für Eintracht Schepsdorf zehn Lose an ihre Sparkassen-Kollegin Christine Paap verkauft. Das letzte der Zehn– „ein gelbes“, erinnert sich Christine Paap – brachte das Glück: 4.000 Euro (wir berichteten). Ein weiterer Kunde erwarb dann die wenigen Restlose von Lena Lindenberg. Wie der Zufall so will: die elfjährige Judith Sturm gewinnt einen Goldbarren. Den wird in den nächsten Tagen dann – na, wer wohl? – Christine Paap überreichen.
In Werlte war die „Werlter Woche“ auch eine Attraktion. Tim Knelange kaufte das Los bei der Reha Sportgemeinschaft Werlte. Der neunjährige Werlter ist aktiver Fußballer bei Sparta Werlte. An dem Wochenende kaufte er in Werlte an einigen Ständen Lose. Bei der Reha Sportgermeineschaft Werlte nur ein Los. „Und das war der Haupgewinn“, freute er sich. Am 7. Juli überreichen ihm – seine Eltern vertreten ihn, denn Tim ist im Sommerlager – die Förderer der Sporthilfe auf der Waldbühne Ahmsen den Scheck über 4.000 Euro.

Die Reha-Sportgemeinschaft Werlte ist in diesem Jahr besonders aktiv bei der Tombola. Karin Bruns koordiniert das. 500 Lose hat der Verein zuerst bekommen. Dann wurden noch einmal 2.000 (!) nachbestellt. Und es könnte sein, dass auch dieses Kontingent in den nächsten Wochen nicht reicht.
Woran liegt es, dass die Lose weg gehen wie warme Semmeln? „Ganz eindeutig sind das die vielen begehrten Preise“, meint Juppi Mammes, seit dem Winter Vorsitzender der Sporthilfe Emsland, die die Losaktion veranstaltet. Aber nach drei Jahren Pause ist ja vieles nicht mehr bekannt? Klar habe die Organisation einige Kontaktprobleme gehabt, weil sich seit 2019 vieles in den Sportvereinen verändert habe. „Aber die Vereine im Emsland sind wieder engagiert“. Und so langsam habe sich die Erkenntnis auch verbreitet, dass die Hälfte des Lospreises – also ein Euro – dem verkaufenden Verein für die Jugendarbeit bleibt. Bei – ein Beispiel – 120.000 verkauften Losen sind das immerhin 120.000 Euro, die die Vereinskassen füllen werden. Und die Sporthilfe stecke ja auch noch den Großteil ihrer Erlöse in die Förderung des Sports im Emsland. „Also, rundum eine runde Sache“, meint ein rundum zufriedener Vorsitzender.

Jetzt gibt es noch fünf Hauptpreise – á 4.000 Euro – und tausende kleinere Preise, zum Beispiel Eintrittskarten für das Spiel des SV Meppen am Montag (22. Mai) ab 19 Uhr gegen die SG Dynamo Dresden.

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