Gerätewagen Gefahrgut nach Bramsche verlegt

Lingen (pm). Mit der Verlegung des Gerätewagens Gefahrgut (GWG-G) von der Ortsfeuerwehr Lingen zur Ortsfeuerwehr Bramsche setzt die Stadt Lingen (Ems) die erste größere Maßnahme aus dem im vergangenen Jahr beschlossenen Feuerwehrbedarfsplan um.
Fabian Brand
Mit der offiziellen Verlegung des Gerätewagens Gefahrgut (GWG-G) von der Ortsfeuerwehr Lingen zur Ortsfeuerwehr Bramsche setzt die Stadt Lingen (Ems) die erste größere Maßnahme aus dem Feuerwehrbedarfsplan um. (Foto: Stadt Lingen)

Die Maßnahme geht mit einer Neuorganisation des Gefahrgutzuges der Feuerwehr Lingen einher. Während dieser bislang ausschließlich von der Ortsfeuerwehr Lingen gestellt wurde, wird er künftig auf mehrere Schultern verteilt. Gemeinsam mit den Ortsfeuerwehren Baccum und Bramsche bildet die Ortsfeuerwehr Lingen zukünftig den CBRN-Zug für Einsätze im Bereich chemischer, biologischer, radiologischer und nuklearer Gefahrenlagen.

„Mit der Verlegung des Fahrzeugs stärken wir die Schlagkraft unseres Gefahrgutzuges nachhaltig und setzen zugleich eine zentrale Empfehlung des Feuerwehrbedarfsplans um“, erklärt Stadtbrandmeister Jürgen Stoke. Durch die neue Struktur werde die Verantwortung auf mehrere Ortsfeuerwehren verteilt und die Einsatzbereitschaft insgesamt erhöht.

Die Ortsfeuerwehr Bramsche war bislang bereits mit einem Fahrzeug im Gefahrgutzug Süd aktiv. Dieser Einsatzschwerpunkt entfällt künftig, sodass sich die Kameradinnen und Kameraden aus Bramsche vollständig auf ihre Aufgaben innerhalb des Gefahrgutzuges Lingen konzentrieren können.

Stadtbrandmeister Stoke dankt Rat und Verwaltung für die Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen: „Der Feuerwehrbedarfsplan gibt uns eine wichtige Orientierung für die zukünftige Entwicklung unserer Feuerwehr. Ich freue mich, dass Politik und Verwaltung die Empfehlungen nun Schritt für Schritt umsetzen und damit die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger weiter stärken.“

Die Verlegung des Gerätewagens Gefahrgut markiert den Auftakt für weitere Maßnahmen aus dem Feuerwehrbedarfsplan. Weitere Umsetzungsschritte folgen.

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