Lingen – Christina Linkert gründet KOLONATIA

Lingen (pm). „Heimat. Handwerk. Kolonat.“ Unter dieser Devise hat Christina Linkert das Unternehmen KOLONATIA gegründet. „Meine Taschen entstehen durch echte Handarbeit“, erklärt die Lingenerin. „Meine Kundinnen und Kunden können zwischen vier Modellen und Größen, aktuell zehn Farben sowie einer stetig wachsenden Auswahl an Griffen und Anhängern wählen – so wird jede Tasche zu einem Unikat.“
Fabian Brand
Christina Linkert (Mitte) freut sich gemeinsam mit Caroline Ohmann von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen und Ortsbürgermeister Hermann Krone über die Gründung ihres Unternehmens KOLONATIA. (Foto: Stadt Lingen)

Caroline Ohmann von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen und Ortsbürgermeister Hermann Krone gratulierten der Schepsdorferin herzlich zur Neugründung: „Christina Linkert verkörpert genau das, was wir in unserer heutigen Wirtschaft brauchen: Menschen, die den Mut haben, ihrer Ideen umzusetzen und anzupacken.“

Beruflich ist Christina Linkert vielseitig aufgestellt. Die studierte Event- und Hotelmanagerin führt gemeinsam mit ihrem Ehemann die Großtagesstätte „Die Stadtmäuse“ und arbeitet als Assistentin der Geschäftsführung bei PD Connect. Mit der Gründung von KOLONATIA hat sie sich einen eigenen kreativen Ausgleich zu ihrem beruflichen Alltag geschaffen, aus dem innerhalb weniger Monate ein eigenes Unternehmen entstanden ist. „Es ist ein schönes Gefühl, mit den eigenen Händen etwas zu schaffen und am Ende das fertiges Ergebnis zu sehen“, beschreibt sie ihre Motivation. „Ich möchte für meine Kundinnen eine Tasche kreieren, die nicht von der Stange ist. Aus diesem Grund beziehe ich sie aktiv in den Gestaltungsprozess ein. Modell, Farbe, Griff und Anhänger lassen sich individuell kombinieren – so entsteht die ganz persönliche KOLONATIA.“

Die Inspiration zu den Taschen aus Schlauchwolle bekam sie Anfang des Jahres, als sie auf die besonderen Taschen Aufmerksam wurde. Was zunächst als kreativer Ausgleich begann, entwickelte sich schnell zu der Idee einer eigenen Marke. 

Von der Ideenfindung Anfang des Jahres bis zur Unternehmensgründung im April vergingen nur wenige Wochen. Die ersten positiven Rückmeldungen bekam Christina Linkert zunächst aus ihrem persönlichen Umfeld. Schnell zeigte sich jedoch auch darüber hinaus Interesse an den individuell gestaltbaren Taschen. Das bestärkte die Gründerin darin, ihre Idee weiterzuverfolgen. Mittlerweile sind die Taschen unter anderem bei Dorfkind in Baccum, bei der Kleinstadtliebe und Goldschmiede – U. Thünemann in der Lingener Innenstadt sowie über den eigenen Onlineshop erhältlich.

Der Name KOLONATIA sei eine Hommage an ihre Wurzeln, erklärt Christina Linkert. Er leitet sich von dem historischen Kolonat ab, auf dem heute ihr eigenes Zuhause steht und schlägt damit die Brücke zwischen der Geschichte des Ortes, ihrer Heimat und ihrer heutigen Arbeit. „So verbinde ich meine Wurzeln mit meiner Leidenschaft“, so die Lingenerin abschließend. „Jede Tasche erzählt eine Geschichte – von der ersten Masche bis zum fertigen Lieblingsstück.“

Aufgrund der steigenden Nachfrage sucht die Unternehmerin langfristige Unterstützung. Interessierte können sich gerne melden.

_____

Unser kostenloser Infoservice:

Ihr möchtet alle wichtigen News aus dem Emsland per WhatApp direkt auf Euer Smartphone bekommen? Dann klickt hier: 

Zum WhatsApp Kanal

Weitere News aus der Region