Lingen – Neues Förderprogramm unterstützt Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge

Lingen (pm). Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) startet ein neues Förderprogramm zum Aufbau von Ladeinfrastruktur für batterieelektrische schwere Nutzfahrzeuge. Insgesamt stellt der Bund in den kommenden vier Jahren eine Milliarde Euro zur Verfügung. Gefördert werden sowohl Unternehmen, die Ladepunkte auf ihrem Betriebsgelände errichten, als auch Betreiber öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur. Die neue Förderrichtlinie ist Teil des „Masterplans Ladeinfrastruktur 2030“ der Bundesregierung.
Fabian Brand
Symbolfoto

Zum Start des Programms stehen zunächst 200 Millionen Euro bereit. Unternehmen können dabei unterschiedliche Förderaufrufe nutzen.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur auf ihrem Betriebsgelände aufbauen möchten, können ab dem 5. Juni 2026 Anträge stellen. Die Fördermittel werden in der Reihenfolge der eingehenden Anträge vergeben.

Für alle Unternehmen startet die Antragstellung für nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur bereits am 26. Mai und läuft bis zum 7. Juli 2026. Im selben Zeitraum können auch Anträge für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur eingereicht werden. In beiden Fällen erfolgt die Auswahl im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens. Entscheidend für die Bewilligung ist dabei insbesondere, wie viel Ladeleistung mit den beantragten Fördermitteln geschaffen wird.

Das Bundesverkehrsministerium kündigt zudem an, dass während der gesamten vierjährigen Laufzeit weitere Förderaufrufe folgen sollen, die an die jeweilige Marktentwicklung angepasst werden. Weitere Informationen zur Förderrichtlinie sowie zu den aktuellen Förderaufrufen gibt es unter: www.ptj.de/foerdermoeglichkeiten/lis-e-lkw

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