Ludmillenstift Meppen – Patientenakademie: Diagnose Brustkrebs – Was jetzt wichtig ist!

Meppen (pm). Die Diagnose Brustkrebs verändert das Leben von einem Moment auf den anderen. Neben der Sorge um die eigene Gesundheit stellen sich viele Fragen: Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wie geht es jetzt weiter? Wo finde ich Unterstützung? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt die nächste Veranstaltung der Patientenakademie im Ludmillenstift Meppen.
Phil Gerdes
Am 30.09.2026 referiert Dr. Uta Fahl, Leitende Oberärztin des Emsländischen Brustzentrums im Ludmillenstift, zum Thema „Diagnose Brustkrebs - Was jetzt wichtig ist!“. (Foto: Ludmillenstift Meppen)

Am Mittwoch, den 30. September 2026, referiert Dr. Uta Fahl, Leitende Oberärztin des Emsländischen Brustzentrums im Ludmillenstift, zum Thema „Diagnose Brustkrebs – Was jetzt wichtig ist!“.

Eine Brustkrebsdiagnose ist für viele Frauen zunächst ein Schock. Gleichzeitig gilt heute mehr denn je: Niemand muss diesen Weg allein gehen. Dank moderner Diagnostik, individueller Therapiekonzepte und einer eng abgestimmten Versorgung haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren erheblich weiterentwickelt. Viele Brustkrebserkrankungen können heute erfolgreich behandelt werden – oft mit schonenderen Verfahren und einer deutlich besseren Lebensqualität als noch vor einigen Jahren.

Im Emsländischen Brustzentrum im Ludmillenstift arbeiten erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte verschiedener Disziplinen eng zusammen. Von der ersten Diagnostik über die operative und medikamentöse Behandlung bis hin zur Nachsorge und psychoonkologischen Begleitung profitieren Patientinnen und Patienten von einer umfassenden Versorgung aus einer Hand. Dabei steht nicht allein die medizinische Therapie im Mittelpunkt, sondern immer auch der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen, Sorgen und Fragen.

„Gerade nach der Diagnose erleben viele Betroffene eine große Verunsicherung. Uns ist wichtig zu vermitteln, dass heute sehr viele Möglichkeiten bestehen, Brustkrebs individuell und nach neuesten medizinischen Erkenntnissen zu behandeln. Vor allem aber möchten wir den Frauen zeigen: Sie sind mit ihrer Erkrankung nicht allein“, betont Dr. Uta Fahl.

Im Vortrag erläutert die Expertin verständlich, welche Untersuchungen nach der Diagnose notwendig sind, welche modernen Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen und wie die Betreuung im Emsländischen Brustzentrum organisiert ist. Außerdem erhalten die Besucherinnen und Besucher praktische Hinweise, welche Unterstützungsangebote Patientinnen und Patienten während der Behandlung und darüber hinaus in Anspruch genommen werden können.

Im Anschluss an den Vortrag lädt das Ludmillenstift alle Gäste dazu ein, mit Christine Rühlmann aus dem Case Management Gynäkologie sowie der Alltagslotsin Nadine Jansen ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus werden Vertreterinnen der örtlichen Selbsthilfegruppe anwesend sein und ihre Erfahrungen sowie wertvolle Informationen aus der Perspektive Betroffener weitergeben. Der persönliche Austausch bietet die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Kontakte zu knüpfen.

Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie alle Interessierten und ist Teil der monatlichen Veranstaltungsreihe „Patientenakademie“ des Ludmillenstift Meppen. Beginn ist um 18 Uhr auf dem Campus Ludmillenstift, Kuhstraße 46–48 in Meppen. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt. Der Eintritt ist frei.

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