Meppener Hermann May erhält Klaus-Groth-Preis 2026

Meppen (pm). Der Meppener Hermann May erhält den renommierten Klaus-Groth-Preis 2026 der Stadt Heide in Schleswig-Holstein. Dieser Preis ist mit 3000 Euro dotiert und wird nur alle paar Jahre ausgelobt. Der Preis wird am 25. September auf der Museumsinsel Lüttenheid in Heide öffentlich verliehen.
Phil Gerdes
Der Meppener Hermann May erhält den renommierten Klaus-Groth-Preis 2026 der Stadt Heide in Schleswig-Holstein. (Foto: Hermann May)

Die Jury wählte Mays Gedichte unter 29 Einsendungen aus, denn seine Texte „zeigten das Niederdeutsche als eine Sprachform der Kunst“ und überzeugten „durch die Genauigkeit ihrer Beobachtung und ihrer Wortwahl.“ May schreibe „Verse von außergewöhnlicher Zartheit“ deren „Fragilität starke Wirkung entstehen“ ließen.

Schon 2016 wurde Mays zweites Buch „Hüügen un haefst“ als „Plattdeutsches Buch des Jahres“ von der Alfred-Toepfer-Stiftung in Hamburg ausgezeichnet. Im 2023 Jahr erhielt der Autor die „Freudenthal-Auszeichnung“ und 2024 den „Borsla-Preis“. Seit dem vorigen Jahr sind 25 seiner Gedichte im Karlsgarten Menslage in einer Dauerausstellung zu sehen und in diesem Jahr brachte die Gruppe „De Fiedels“ neun seiner Texte verton in ihrer CD „fleeig mi“ heraus.

Hermann May ist geboren und aufgewachsen in Werlte auf dem Hümmling und war bis 2020 als Lehrer an den Berufsbildenden Schulen Meppen tätig. Seit 1989 schreibt und veröffentlicht er Lyrik und Kurzprosa in Hümmlinger Platt.

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