Mobilfunkausbau im Emsland: Neuer Telekom-Standort in Lingen

Lingen (pm). Der Mobilfunkausbau im Emsland geht weiter voran: Die Deutsche Telekom hat einen neuen Mobilfunkstandort zwischen Thuine und dem Lingener Ortsteil Baccum in Betrieb genommen. Dadurch verbessern sich Empfang, Abdeckung und verfügbare Bandbreite vor Ort.
Fabian Brand
(v. l.): Michael Steffens (Dezernent Landkreis Emsland), Landtagsab-geordneter Christian Fühner, Thomas Fannasch (Deutsche Telekom Technik GmbH), Dr. Marc Drögemöller (Deutsche Telekom AG) beim Besuch des neuen Mobilfunkmasten an der Grenze zwischen dem Lin-gener Ortsteil Baccum und der Gemeinde Thuine. (Foto: Simon Göhler)

Der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Christian Fühner hat dazu jetzt Vertreter der Deutschen Telekom – Dr. Marc Drögemöller und Thomas Fannasch als Beauftragte für Niedersachsen– sowie dem zuständigen Dezernenten des Landkreises Emsland, Michael Steffens zu einem Gespräch zum Ausbau der Mobilfunkversorgung nach Thuine eingeladen. Gemeinsam wolle man den Ausbau weiter vorantreiben.

„Der Termin hat gezeigt: Wenn Netzbetreiber, Politik und Landkreis eng zusammenarbeiten, kommt der Ausbau schneller voran – genau das brauchen wir im Emsland“, so Fühner

Michael Steffens erklärte: „Auch wenn viele das Gefühl haben, dass es noch viele Funklöcher gibt, so ist die 5G-Abdeckung mittlerweile bei 98% für alle drei Anbieter im Emsland. Ein super Wert im Vergleich zu anderen Landkreisen.“

Mit Blick auf das Tempo beim weiteren Ausbau verweist Fühner auf verbesserten rechtlichen Rahmenbedingungen: „Der Mobilfunkausbau kann nun über die gesetzlichen Veränderungen zum Infrastrukturausbau als sogenanntes überragendes öffentlichen Interesse behandelt werden. Auch die von der CDU unterstützten Änderungen der Niedersächsischen Bauordnung helfen den Ausbau zu beschleunigen. Das muss sich auch in der Praxis widerspiegeln – mit zügigen Verfahren und klarer Priorität bei Genehmigungen.“

Besonders wichtig sei das auch in einem großen Flächenlandkreis wie dem Emsland – und nicht nur in Ortslagen: „Wir brauchen durchgängige Versorgung auch entlang von Verkehrswegen sowie in Außenbereichen. Das gilt z.B. ausdrücklich auch für Bereiche der Forstwirtschaft: Wer im Wald arbeitet, muss erreichbar sein – aus Sicherheitsgründen und für moderne Arbeitsabläufe.“

Die Telekom plane für das Emsland zudem weitere Schritte: In den kommenden drei Jahren seien 30 weitere Standorte zu den 177 Vorhandenen vorgesehen. „Das ist eine gute Perspektive. Entscheidend wird sein, dass diese zusätzlichen Standorte dort ankommen, wo es heute noch Lücken gibt – und dass wir den Ausbau ermöglichen“, so Fühner.

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