Neue Führung übernimmt – Steuerungsgruppe stellt Weichen für die Zukunft des Projekts InduS

Sögel (pm). Vertreter des Kreissportbund Emsland e.V. und den Einrichtungen der Behindertenhilfe St. Lukas Papenburg, Christophorus-Werk Lingen sowie Vitus Meppen haben sich zur turnusmäßigen Besprechung der InduS-Steuerungsgruppe im Haus des Sports in Sögel getroffen. Im Mittelpunkt der Sitzung stand die personelle Neuaufstellung des Projektes.
Phil Gerdes
Die InduS-Steuerungsgruppe. (von links): H.-B. Mäsker (St. Lukas Papenburg), M. Heister, (KSB), M. Stroot- Diekmann (Vitus Meppen), Maria Lüken (KSB) G. Klene (KSB), St. Kerk (Christophorus Werk Lingen). (Foto: KSB Emsland)

Mit Maria Lüken und Marc Heister wurden die beiden neuen Projektleiter offiziell vorgestellt. Durch ihre fachliche Expertise und Erfahrung sollen nun bestehende Strukturen weiter gestärkt und zugleich neue Impulse für die zukünftige Projektarbeit gesetzt werden.

Sie treten die Nachfolge von Hermann Plagge an, der seit Anfang des Monats nach mehr als zehnjährigem Engagement in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. Über ein Jahrzehnt prägte er das Gesicht des Projektes InduS maßgeblich und setzte wichtige Impulse für die inklusive Sportlandschaft im Emsland.

Die neuen Peojektleiter: Marc Heister (l.) und Maria Lüken (r.). (Foto: KSB Emsland)

Die operative Umsetzung sowie die strategische Weiterentwicklung des gemeinsamen Projektes werden darüber hinaus von drei Mitarbeitenden der Einrichtungen der Behindertenhilfe unterstützt: Frank Kühn (Christophorus-Werk Lingen), Heike Baalmann (Vitus Meppen) und Anna Sievers (St. Lukas Papenburg).

Die Steuerungsgruppe würdigte die bislang erreichten Meilensteine und betonte die Bedeutung der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Projektpartner. Ziel bleibt es, die Teilhabe und Inklusion im Sport im Emsland weiter auszubauen und bedarfsgerechte Angebote nachhaltig zu etablieren.

5.000 Fragebögen zur Inklusion im Sport

Im Rahmen des Projektes ist aktuell eine umfassende Bedarfserhebung zum Thema „Inklusion durch Sport im Emsland“ gestartet. Insgesamt wurden 5.000 Fragebögen verteilt, die sowohl online als auch in Papierform ausgefüllt werden können. Nach Abschluss der Erhebung werden die Ergebnisse ausgewertet, um Angebote, Strukturen und Unterstützungsbedarfe künftig noch zielgerichteter zu entwickeln.

Die Projektverantwortlichen laden ausdrücklich alle Menschen mit Behinderung im Emsland ein, sich an der Befragung zu beteiligen. Jede Stimme zählt – je höher die Beteiligung, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse. Die Auswertung der Bedarfe bildet die Grundlage für konkrete Maßnahmen und neue inklusive Sportangebote in der Region.

Bereits über 70 inklusive Sportangebote

Schon heute kann InduS auf eine starke Basis bauen: Mehr als 70 Sportangebote in ebenso vielen emsländischen Sportvereinen stehen Menschen mit Behinderung offen. Ergänzt wird das Angebot durch den jährlich stattfindenden Sportivationstag sowie die InduS Emsland Liga. Darüber hinaus organisiert und begleitet InduS mehrere Fortbildungen pro Jahr, um Übungsleitende und Vereine im Bereich Inklusion gezielt zu unterstützen.

Mit der personellen Neuaufstellung und der aktuellen Bedarfserhebung stellt die Steuerungsgruppe nun die Weichen für die nächsten Entwicklungsschritte – mit dem klaren Ziel, inklusive Sportangebote im Emsland weiter auszubauen und nachhaltig zu verankern.

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