Nordhorner Musiksommer sorgt für gute Laune im Stadtpark

Nordhorn (pm). Vom 4. Juli bis zum 01. August 2026 verwandelt sich der idyllische Nordhorner Stadtpark an fünf Samstagabenden in eine Bühne voller Musik, Emotionen und Sommerfeeling.
Phil Gerdes
Der Nordhorner Musiksommer vom 04.07. bis 01.08.2026 sorgt mit zahlreichen Auftritten wie von „Liebe 3000“ (Bild) für gute Laune im Stadtpark. (Foto: Liebe 3000)

Die beliebte Open-Air-Konzertreihe der Stadt Nordhorn findet wie gewohnt „umsonst und draußen“ statt. Fünf Sonnabende, fünf unverwechselbare Bands und ein Stadtpark voller Klang, Stimmung und Lebensfreude. „Tanzen, mitfeiern und einfach den Sommer genießen“, verspricht das Team des städtischen Kulturreferats.

Mit dabei sind dieses Jahr Acts von Indie über Hardrock bis hin zu deutschem Indie-Pop- und Folk Punk. Los geht es immer um 19.30 Uhr vor der Konzertmuschel. Für das leibliche Wohl sorgt erneut die Eventfirma „Schwarzer“ mit einem gastronomischen Angebot und Bedienung am Platz. Eigene Speisen und Getränke dürfen daher an den Tischen nicht verzehrt werden.

Die Konzerte im Überblick

Direkt, kraftvoll und on top intelligent wird’s beim Auftakt am 4. Juli 2026 mit „FRAUPAUL“: Lisa Paul, Mary Vonk und Linda Sidaro bewegen sich mit deutschen Texten zwischen Indie-Rock und Pop Punk. Mühelos vereint „FRAUPAUL“ ihre unterschiedlichen Backgrounds zu einem uniquen Sound. Breite Gitarrenwände, starke Rhythmik und Fokus auf den Gesang. “Musikalische Wucht trifft auf gesellschaftliche Relevanz. „FRAUPAUL“ provozieren gerne, hauen drauf und nehmen unseren Alltag auseinander – und das mit so viel Sympathie, dass es eine Freude ist!

Weiter geht’s am 11. Juli 2026 mit ganz viel Emotion: Die Band „Liebe 3000“, bestehend aus Ali Amore, Malibu Markus, Schiessbuden Bernie, Michi Moschus und Andi Acapulco, hat sich 2009 im Lingener „Koschinski“ gefunden ist seitdem Stammgast auf den Bühnen der Region. Mit neuen Songs, alten Ohrwurm-Hits und der Extra-Portion Liebe schauen sie in diesem Jahr auch beim Nordhorner Musiksommer vorbei.

„Greenday“-Erinnerungen können am 18. Juli 2026 aufkommen, wenn die Punk-Rock-Band „Small State“ die Bühne im Park zum Beben bringen will: „Small State“ ist eine Punkrockband aus dem südwesten Deutschlands. Im Jahr 2000 gegründet standen die Jungs inzwischen schon mit Bands wie „The Flatliners“, „WIZO“ oder „The Interrupters“ auf einer Stage . „Small-State“ reißt mit melodischem Punkrock und energiegeladenen Auftritte das Publikum mit. Songs mit kraftvollen Gitarren im Stil des California-Fun-Punkrocks – mit guter Laune dazu ergibt das ein absolut hörenswertes Erlebnis.

Die -Rock-Band Small State. (Foto: Small State) 

Groß aufgezogene Gitarrenmusik mit deutschsprachigem Gesang und hymnischen Refrains zum Mitsingen – das erwartet das Publikum am 25. Juli 2026 beim Konzert der Berliner Band „Tulpe“. Ekstatisch, voller Leidenschaft und ohne Furcht vor der großen Geste wird hier geschmachtet, getanzt und abgerissen. Ihre Songs verbinden rohe Emotionen mit Stadion Energie, Working Class Romantik und einem Augenzwinkern, das man nicht überhören kann wie bei ihrem aktuellen Wal-Song der auf Instagram viral ging. Ihre Songs, eine sehr gelungene Mischung aus traditionellem Deutschrock der 90er Jahre, heutiger Popästhetik und modernen Sounds machen eine Menge Spaß, regen aber auch zum Nachdenken an.

Zum Abschluss wird noch einmal ausgelassen gefeiert am 1. August 2026 mit „Doppelbock“. Zwischen Folk-Punk, Mofas und Stammkneipen-Poesie bewegt sich der Sound der Jungs aus Hessen nach eigenem Bekunden. Die sechsköpfige Band kombiniert klassische Rockinstrumente wie Gitarre, Bass und Schlagzeug mit einem Akkordeon, einer akustischen Gitarre und – ja, tatsächlich – einer Bar. Was daraus entsteht, ist ein einzigartiger Mix aus treibendem Folk-Punk, Kraftvolle Rhythmen und druckvolle Riffs werden geschickt mit folkartigen Klängen und der rauen Energie des Punk kombiniert. Auch wenn viele ihrer Lieder mit einer ordentlichen Portion Selbstironie ausgestattet sind, finden sie auch immer wieder den Weg zu ernsteren Themen.

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