OB-Kandidat Jens Hofschröer besucht Lingener Krankenhaus

Limgen (pm). Zu Besuch im Lingener Bonifatius Hospital war Oberbürgermeisterkandidat Jens Hofschröer, um sich über die Entwicklung des Krankenhaus-Standortes in der Stadt Lingen zu informieren. Begleitet wurde er dabei von Vertretern der Lingener CDU.
Phil Gerdes
Oberbürgermeisterkandidat Jens Hofschröer (Mitte) besuchte in Begleitung von CDU-Vertretern das Lingener Bonifatius Hospital. Geschäftsführer Martin Diek (Erster von links), die Kaufmännische Direktorin Christin Mäsker (Vierte von links), der stellvertretende Ärztliche Direktor Prof. Dr. Alexander Pott (Dritter von links) und Chefarzt Prof. Dr. Peter Douglas Klassen (Zweiter von links) begrüßten die Gruppe im ZAP-X-Zentrum vor dem Hochpräzisionsbestrahlungsgerät. (Foto: CDU Kreisverband Lingen)

Der Geschäftsführer des Bonifatius Hospitals Martin Diek, die Kaufmännische Direktorin Christin Mäsker und der stellvertretende Ärztliche Direktor Prof. Dr. Alexander Pott begrüßten Jens Hofschröer und seine Begleiter. Das Lingener Haus ist Teil eines Verbundes, der St. Bonifatius Hospitalgesellschaft, die neben Lingen auch Krankenhäuser in Sögel, Papenburg, Meppen und Leer sowie Haselünne unterhält und insgesamt, wozu auch noch stationäre Pflegeeinrichtungen in der Region gehören, über 8.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Erst in diesem Jahr haben sich das Meppener Krankenhaus Ludmillenstift und das Bonifatius Hospital Lingen zu den Johannes Kliniken Emsland zusammengeschlossen. Dahinter steckt das strategische Ziel, die Krankenhaus-Landschaft im Landkreis Emsland neu aufzustellen.

Mit 1.900 Mitarbeitern ist das Krankenhaus in Lingen ein bedeutender Arbeitgeber in der Emsstadt. Die gesundheitliche Versorgung ist daher ein großes Anliegen der hiesigen Kommunalpolitik. Und deswegen hob Martin Diek die besondere Unterstützung der Stadt Lingen und des Landkreises Emsland für das Lingener Krankenhaus hervor. „Diese ermöglicht es uns, den Standort des Bonifatius Hospitals Lingen stetig weiterzuentwickeln“, unterstrich Diek.

Themen eines inhaltlichen Austausches waren viele Zahlen und Fakten über das Hospital und dessen Entwicklungsmöglichkeiten. Auch die von der Bundespolitik forcierte Krankenhausreform kam dabei zur Sprache. Besonders von der enormen Leistungsfähigkeit des Bonifatius Hospitals war Jens Hofschröer angetan. „Das Lingener Krankenhaus ist hervorragend aufgestellt, wir können in Lingen sehr froh darüber sein“, stellte er fest.

Äußerst interessiert zeigte sich Jens Hofschröer an den aktuellen Bauvorhaben, die mit rund 62 Millionen Euro beziffert sind. Sie umfassen den Neubau eines Bettentraktes zur Wilhelmstraße hin, womit auch die Erweiterung der Zentralen Notaufnahme, der Geriatrie und ambulanter Operationsräume verbunden ist. Weitere geplante Maßnahmen sind der Umbau der Zentral-OP und die Verlagerung und Vergrößerung der Intensivstation. In zukünftigen Bauabschnitten sind die Erweiterung und Sanierung des Kreißsaales und Verbesserungen für das Mutter-Kind-Zentrum vorgesehen.

(Foto: CDU Kreisverband Lingen) 

Jens Hofschröer war von alledem sehr beeindruckt: „Das Bonifatius Hospital ist für viele Menschen in Lingen und der Region ein unverzichtbarer Anker der Gesundheitsversorgung. Mich beeindruckt besonders das Engagement der vielen Mitarbeitenden, die hier jeden Tag Großartiges leisten.“

Hofschröer wies auch auf die Bedeutung der Fachkräftegewinnung hin. „Es zeigt sich, wie wichtig die Gewinnung von Fachkräften auch für unsere Stadt ist. Eine starke medizinische Versorgung und ein leistungsfähiges Krankenhaus sind ein entscheidender Standortfaktor für Lingen“, so der Oberbürgermeisterkandidat.

Zum Abschluss erhielt die Besuchergruppe die Gelegenheit, das ZAP-X-Zentrum zur Behandlung von Tumorerkrankungen zu besichtigen. In einem engagierten Vortrag stellte Prof. Dr. Peter Douglas Klassen die Hochpräzisionsbestrahlung fürs Gehirn vor und betonte die wirkungsvolle Technik. „Bei bestimmten Indikationen können wir aufwendige chirurgische Operationen verhindern.“ Zum Wohle der Patienten stelle dies eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zur klassischen Chirurgie und Strahlentherapie dar – ambulant, schonend und sicher.

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