Padel City bringt internationales Sportgefühl nach Lingen

Lingen (pm). Was vor einigen Jahren vor allem in Spanien für Begeisterung sorgte, hat sich inzwischen zu einer der am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt entwickelt: Padel. Rund 18 Millionen Menschen spielen den dynamischen Mix aus Tennis und Squash heute in etwa 90 Ländern.
Fabian Brand
v. l.: Ortsbürgermeister Klaus Goldschmidt, Padel-City-Betreiber Tobias Everding und Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen besuchten die moderne Padel-Anlage in der Schraderhalle und tauschten sich über die Entwicklung der Trendsportart aus. (Foto: Stadt Lingen)

In Spanien gehört Padel längst zum Alltag. Rund jeder zweite Haushalt besitzt dort Padel-Equipment. Auch in Deutschland wächst die Begeisterung für den Sport rasant. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Klaus Goldschmidt hat Dietmar Lager von der städtischen Wirtschaftsförderung den Lingener Standort von Padel City in der Schraderhalle besucht und sich mit Betreiber Tobias Everding ausgetauscht.

Padel City verfolgt das Ziel, Padel als Breitensport in Deutschland zu etablieren. Aktuell betreibt das Unternehmen 28 Standorte bundesweit, bis zum Jahresende sollen es bereits mehr als 40 sein. In Lingen stehen den Spielerinnen und Spielern insgesamt vier Doppelcourts und zwei Singlecourts zur Verfügung. Im Obergeschoss lädt zudem eine großzügige Lounge mit Bar zum Verweilen ein. Von dort aus haben Besucherinnen und Besucher einen direkten Blick auf alle Courts – ein Treffpunkt, der besonders nach dem Spielen gerne genutzt werde, um gemeinsam den Abend ausklingen zu lassen, erklärt Betreiber Everding.

„Viele denken zunächst, Padel sei nur etwas für Menschen, die bereits Erfahrung in einer Rückschlagsportart haben. Tatsächlich kann aber jeder innerhalb weniger Minuten mitspielen und Spaß haben“, sagt Tobias Everding. „Genau das macht den Sport aus: Er ist unkompliziert, verbindet Menschen und sorgt schnell für Erfolgserlebnisse – ganz egal, wie viel Erfahrung jemand mitbringt.“
Der Einstieg ist bewusst einfach gehalten: Die Plätze können bequem über die Padel City App gebucht werden. Wer den Sport zum ersten Mal ausprobieren möchte, kann Schläger direkt vor Ort ausleihen und Bälle erwerben.

Zum Konzept von Padel City gehört weit mehr als die Bereitstellung der Courts. Unter dem Motto „Everybody’s Welcome“ sind alle eingeladen, Teil der Padel-Community zu werden – ganz unabhängig von Alter, Vorkenntnissen oder Spielstärke. Wer Lust auf eine spontane Partie hat, kann über die App sogenannte Open Matches erstellen oder sich bestehenden Spielen anschließen. Zusätzlich vernetzt eine WhatsApp-Community die Spielerinnen und Spieler miteinander. Dort werden Spielpartner gesucht, kurzfristige Matches verabredet sowie Turniere, Schnupperkurse und weitere Veranstaltungen angekündigt.

„Wir möchten die Hürde, eine neue Sportart auszuprobieren, so niedrig wie möglich halten“, erklärt Everding. „Einfach einen Court buchen, Schläger ausleihen und loslegen. Viele kommen zum ersten Mal vorbei und lernen hier direkt neue Leute kennen. Dieses Miteinander ist etwas Besonderes und einer der Gründe, warum so viele nach dem ersten Spiel wiederkommen.“

Beim Besuch informierten sich Dietmar Lager und Klaus Goldschmidt über das Konzept von Padel City sowie die Entwicklung der Trendsportart. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die wachsende Bedeutung moderner Freizeitangebote und die Frage, wie Sport Menschen auf unkomplizierte Weise zusammenbringen kann.

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