Paula Schoe vom Gymnasium Marianum Meppen feiert Landessieg bei „Jugend forscht“

Meppen (pm). Der niedersächsische Landeswettbewerb „Jugend forscht“ fand in diesem Jahr kurz vor den Osterferien in Clausthal-Zellerfeld statt. Austragungsort war die Aula der Technischen Universität, die jungen Talenten aus dem gesamten Bundesland eine Bühne für ihre innovativen Forschungsprojekte bot.
Fabian Brand
Paula Schoe während der Preisverleihung. (Foto: Gymnasium Marianum Meppen)

Unter den Teilnehmenden überzeugte besonders Paula Schoe aus dem 12. Jahrgang des Gymnasium Marianum Meppen, die von den betreuenden Lehrkräften Nicole Schröder und Nils Kreienhop vorbereitet und begleitet wurde. Bereits beim Regionalwettbewerb Ende Februar in Lingen hatte sie sich mit einem ersten Platz für die nächste Runde qualifiziert und sich damit das Ticket zum Landeswettbewerb gesichert. In Clausthal-Zellerfeld knüpfte sie nahtlos an diesen Erfolg an: Im Fachgebiet Chemie errang sie mit ihrem anspruchsvollen Projekt „Multispektroskopische Analyse eines neuartigen Betanin-Chlorophylls/TiO₂-Antennenkomplexes“ den Landessieg. Mit diesem herausragenden Ergebnis qualifizierte sich die junge Nachwuchsforscherin für den Bundeswettbewerb „Jugend forscht“, der Ende Mai in Herzogenaurach stattfindet. Dort wird Paula das Land Niedersachsen auf nationaler Ebene vertreten.

Neben dem ersten Platz wurde ihre Arbeit zusätzlich mit einem Sonderpreis ausgezeichnet: einem Forschungspraktikum am Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) in Rostock. Dieses bietet Paula die Möglichkeit, bis zu drei Wochen am größten Forschungszentrum für angewandte Katalyse zu arbeiten und wertvolle praktische Erfahrungen in der wissenschaftlichen Forschung zu sammeln.

Der Erfolg von Marianum-Schülerin Paula Schoe unterstreicht eindrucksvoll das hohe Niveau und die Innovationskraft des wissenschaftlichen Nachwuchses in Niedersachsen.

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