Stadt Papenburg und Kita-Träger passen Betreuungsangebot an aktuelle Geburtenentwicklung an

Papenburg (pm). Die Stadt Papenburg stellt gemeinsam mit den örtlichen Kita-Trägern weiterhin sicher, dass alle bestehenden Rechtsansprüche auf einen Kita-Platz vollumfänglich erfüllt werden. Auch vor dem Hintergrund sinkender Geburtenzahlen bleibt das Ziel, Familien in Papenburg ein verlässliches qualitativ hochwertiges und vielfältiges Betreuungsangebot zu bieten.
Fabian Brand
Symbolfoto

Aufgrund der seit mehreren Jahren rückläufigen Geburtenzahlen und der damit verbundenen veränderten Nachfrage ist es erforderlich, das Betreuungsangebot stadtweit und vorausschauend an die aktuelle Bedarfslage anzupassen. Die Aufgabe der Stadtverwaltung besteht darin, im gesamten Stadtgebiet in enger Abstimmung mit den Kita-Trägern eine neue Strukturierung zu finden, die eine bedarfsgerechte Nutzung der vorhandenen Kapazitäten ermöglicht und zugleich die Trägervielfalt sowie die Qualität der Betreuung sichert. Die Kita-Leitungen werden die betroffenen Familien rechtzeitig informieren.

„Viele Kommunen in Deutschland stehen vor der großen Herausforderung, nicht genügend Betreuungsplätze anbieten zu können. In Papenburg ist das anders: Wir erfüllen alle Rechtsansprüche und können Familien ein verlässliches und qualitativ hochwertiges Betreuungsangebot bieten. Die Anpassung der Angebote an die aktuelle Geburtenentwicklung ist Ausdruck vorausschauender Planung und verantwortungsvollen Handelns. Unser Ziel bleibt klar: beste Betreuung für Kinder und Planungssicherheit für Eltern“, betont Bürgermeisterin Vanessa Gattung.

Im Krippenbereich wird das Platzangebot zum Kita-Jahr 2026/27 entsprechend der aktuellen Geburtenlage neu strukturiert. Auch im Bereich der Regelgruppen für Kinder ab drei Jahren wird das Angebot schrittweise ab 2026/27 an die Geburtenentwicklung angepasst. Gleichzeitig wird die integrative Betreuung durch die Neustrukturierung weiter gestärkt. 

Vor dem Hintergrund der sinkenden Geburtenzahlen werden die Pläne für den möglichen Kita-Neubau zwischen Hümmlinger Weg und Wiek vorerst nicht weiterverfolgt. Die vorläufig eingerichtete Kita „Am Stadtpark“, die ursprünglich in eine dauerhafte Einrichtung am geplanten Neubau-Standort übergehen sollte, stellt in diesem Zusammenhang ihren Betrieb zum Kita-Jahr 2028/29 ein. Aktuell wird dort eine altersübergreifende Gruppe betreut.

Stadtverwaltung und Kita-Träger betonen, dass die Maßnahmen auf einer aktuellen Bestandsaufnahme beruhen. Die Betreuungsstrukturen sind anpassungsfähig gestaltet, werden regelmäßig überprüft und halten Reservekapazitäten vor.

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