Variantenvergleich für den Ersatz der Lambertsbrücken nun abgeschlossen

Meppen. Nachdem im März 2021 die Lambertsbrücken bei Meppen (L47) für den Verkehr gesperrt werden mussten, ist der Variantenvergleich für den Ersatz der Brücken nun abgeschlossen.
Matthias Brüning
(v.l.) Dr. Michael Kiehl (Landkreis Emsland), Lara Evers (MdL), Dr. Hannah Timmer (NLStBV-Geschäftsbereichsleiterin), Helmut Knurbein (Bürgermeister), Andrea Kötter (MdL), (Foto: Matthias Brüning)

Das Ergebnis und das weitere Vorgehen wurden von Dr. Hannah Timmer (NLStBV-Geschäftsbereichsleiterin) bei einem Ortstermin am Freitagvormittag bekannt gegeben. Ebenfalls waren auch Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein, die Landtagsabgeordneten Lara Evers (CDU) und Andrea Kötter (SPD) sowie  Kreisbaudezernent Dr. Michael Kiehl vom Landkreis Emsland vor Ort anwesend. 

Fertigstellung in 2031

Nachdem nun die Brückenbauvariante feststeht, rechnet man mit einer Fertigstellung der Lambertsbrücken im Jahre 2031. Bei der Entscheidung ging es um eine ebenerdige Lösung oder die Brückenlösung. Die Entscheidung fiel auf die etwas teurere Brückenlösung, weil bei Hochwasser die ebenerdige Straße nicht befahrbar ist. 

In 2028 soll das dafür beantragte Verfahren zur Erlangung des Baurechts genehmigt sein. Notwendig sind bis dahin noch weitere ergänzende Untersuchungen, Gutachten und Unterlagen. Die Bauzeit wird laut Timmer mit 2 Jahren berechnet, so dass der Verkehr ab 2031 wieder über die ursprüngliche Strecke fahren kann. 

Die neue Fahrbahn der L47 wird laut heutigen Informationen auf 8 Meter verbreitert und soll somit mehr Verkehrssicherheit bieten. Zudem wird ein 2,50 Meter breiter Radweg parallel der Strecke verlaufen. 

In einem Vor-Ort-Termin wurden den Pressevertretern weitere Details sowie der zukünftige Zeitplan bekannt gegeben.

Die Lambertsbrücken in Meppen sind eine von Hochwasser unabhängige wichtige Achse zwischen Twist und Meppen. Sie waren wegen Baumängeln im Jahr 2021 gesperrt worden. 

Glücklicherweise war seinerzeit der Bau einer Behelfsumfahrung gelungen, weil Land, Landkreis und Stadt Meppen an einem Strang gezogen haben und die finanziellen Mittel dafür bereitgestellt haben. Dies ist jedoch keine Dauerlösung, da diese Behelfsumfahrung in einem Hochwassergebiet liegt.

Die Kosten für das Bauvorhaben konnten im heutigen Pressetermin noch nicht genau beziffert werden. 

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