VHS Meppen stellt Markus Konnemann als neuen Fachbereichsleiter Sprachen & Integration vor

Meppen (pm). Die Volkshochschule Meppen (VHS) freut sich, Markus Konnemann als neuen Fachbereichsleiter Sprachen & Integration begrüßen zu dürfen. Seit dem 01. April 2026 verantwortet er den größten Arbeitsbereich der VHS Meppen, der sich auf die Förderung sprachlicher Kompetenzen und die Unterstützung von Integrationsprozessen für Menschen mit unterschiedlichen Biografien konzentriert.
Phil Gerdes
Markus Konnemann übernimmt seit dem 01. April 2026 die Leitung des Fachbereichs Sprachen & Integration der Volkshochschule Meppen. (Foto: Schöning Fotodesign)

Markus Konnemann bringt umfangreiche Erfahrungen in der Bildungs- und Integrationsarbeit mit. Die Arbeit der Kursleitung in Integrations- und Berufssprachkursen ist ihm ebenso vertraut wie auch die Koordination beruflicher Integrationsmaßnahmen. Seine fundierten Erfahrungen in der Personalführung sowie in der Projektentwicklung und -durchführung durfte er bei seinen vorherigen Arbeitgebern unter Beweis stellen und koordinierte berufliche Integrationsmaßnahmen in enger Zusammenarbeit mit Jobcentern und der Agentur für Arbeit.

Er übernimmt den Arbeitsbereich von Radka Lemmen, der stellvertretenden VHS-Direktorin. „Bereits im Auswahlverfahren haben wir darauf geachtet, dass wir nicht nur einen fachlich kompetenten Kollegen ins Team gewinnen, sondern auch eine Person, die die Kolleginnen im Arbeitsbereich unterstützt und voranbringt. Herr Konnemann ist eine Bereicherung in jeder Hinsicht“, sagt Lemmen.

In seiner neuen Rolle will Konnemann den Bereich inhaltlich weiterentwickeln. Ihm sei wichtig, dass nicht nur Sprachkenntnisse vermittelt werden, sondern „echte Brücken“ zwischen Kulturen und Menschen entstehen. Ziel sei es, innovative und praxisnahe Programme zu entwickeln, die Teilnehmende individuell fördern und ihnen neue Perspektiven eröffnen. Integration müsse als gegenseitiger Prozess verstanden werden, bei dem jeder die Chance erhalte, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Als inhaltlichen Schwerpunkt nennt Konnemann das Ziel, Integration nachhaltiger zu gestalten. Sprache bleibe der Schlüssel zur Integration und könne in vielen Bereichen noch zielgerichteter mit weiteren Qualifizierungszielen verzahnt werden. Gesellschaftliche, soziale und politische Teilhabe entstehe durch ein gegenseitiges Annähern und nicht durch die einseitige Erwartung, dass ausschließlich Geflüchtete und Zugewanderte sich anpassen müssten.

Geprägt habe ihn vor allem die Begegnung mit Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen und Lebenswegen. Diese Erfahrungen hätten seinen Horizont erweitert und ihm neue Einsichten ermöglicht.

Seinen Start an der VHS Meppen beschreibt Konnemann positiv: „Mein Einstieg wurde mir durch sehr herzliche, wertschätzende und empathische Kolleginnen spürbar erleichtert.

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